​Nach vierjähriger Abstinenz ist ​Eintracht Frankfurt zurück auf der internationalen Bühne. Am Donnerstagabend steht für die Hessen das erste Europa-League-​Gruppenspiel gegen Olympique Marseille auf dem Programm. Ersatztorhüter Frederik Rönnow könnte nach kurzer Verletzungspause wieder auf der Bank Platz nehmen. 


Am Mittwochvormittag hob der SGE-Tross Richtung Marseille ab. Übungsleiter Hütter nahm insgesamt 19 Profis mit nach Frankreich. Unter diesen fand sich auch der zuletzt angeschlagene Neuzugang Rönnow wieder. Der Schlussmann wurde in den letzten Tagen von Knieproblemen außer Gefecht gesetzt und fehlte bei der ​1:3-Auswärtsniederlage gegen Borussia Dortmund.

"Bei Frederik Rönnow sieht es deutlich besser aus, weshalb wir ihn mitgenommen haben", erklärte Hütter auf der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag. "Er ist auf einem guten Weg. Ob er morgen auf der Bank sitzt, müssen wir noch abwarten", so der Österreicher. "Kevin Trapp wird aber das Tor hüten." Rönnow machten bereits in der Vorbereitung Knieprobleme zu schaffen. Rechtzeitig zum Saisonstart meldete sich der Schlussmann wieder zurück. 


Der 26-Jährige wurde in diesem Sommer für knapp drei Millionen Euro Ablöse vom dänischen Erstligisten Bröndby IF verpflichtet. Nach dem Abgang von Lukas Hradecky zu ​Bayer 04 Leverkusen war Rönnow ursprünglich als neue Nummer eins eingeplant. Nach der Verpflichtung von Trapp am Deadline Day wurde der Däne jedoch zur Nummer zwei degradiert.