Dietmar Hopp wurde in der Vergangenheit des Öfteren mit Schmährufen oder Plakaten gegnerischer Fans beleidigt. Gegen einige ​Dortmund-Anhänger soll nun ermittelt werden.


Wie ​spox.com berichtet, wird gegen 30 Anhänger des BVB ermittelt. Diese haben am 12. Mai dieses Jahres beim Auswärtsspiel in Sinsheim beleidigende Schmährufe gegen den ​Hoffenheimer Investor Dietmar Hopp angestimmt. Der Verein hatte bis jetzt eine Strafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen müssen, doch nun sollen auch die "Täter" zur Rechenschaft gezogen werden. Welche Strafe die Fans nach einer Verurteilung erwarten könnte, ist noch nicht bekannt.


Da die Dortmunder Fanhilfe, laut spox.com durch eine Verurteilung die Fankultur bedroht sieht, kündigt diese an, den Betroffenen rechtlichen Beistand zu gewähren. Die Fanhilfe ist der Meinung, dass "emotionale Ausbrüche im Stadion keine rechtlichen Konsequenzen haben dürfen". Sie befürchten, nach dem Beispiel Hopp könnten einige Spieler oder Schiedsrichter Vereine und Fans wegen Beleidigungen verklagen. 


1899 Hoffenheim v Borussia Dortmund - Bundesliga

Die BVB-Fans stehen erneut am Pranger


Es würde laut der Fanhilfe bei spox.com dem Fußball-Fan die Freiheit nehmen, gegnerische Spieler oder Schiedsrichter bei möglichen Fehlentscheidungen oder Fouls zu bepöbeln. Es soll natürlich nicht die Person an sich beleidigt werden dürfen, aber der Fan sollte seine Emotionen ausleben dürfen, heißt es in dem Statement. 


Weitere Anklagen und Ermittlungen wären Stimmungskiller in den Stadien. Es bleibt abzuwarten ob und wie die BVB-Anhänger verurteilt werden. Sicherlich wird dieses Thema in den kommenden Monaten noch weiter diskutiert werden, sollte es zu einer Verurteilung kommen.