In der vergangenen Saison als Kapitän zurückgetreten, läuft es in der neuen Runde für Marcel Schmelzer wesentlich besser. Sportdirektor Michael Zorc spricht über die aktuelle Situation des linken Außenverteidigers.


Er habe den „Resetknopf“ gedrückt, meint Michael Zorc im kicker über Marcel Schmelzer. „Diese Saison ist auch für ihn so etwas wie ein Neustart.“ Der gebürtige Magdeburger verpasste in der kürzlich angelaufenen Saison erst drei Pflichtspielminuten. Sowohl defensiv als auch offensiv hat Schmelzer im Vergleich zur Vorsaison eine deutliche Steigerung erfahren.


„Er hatte keine gute Vorsaison, wie fast alle im vergangenen Jahr. Aber er hat eine sehr konzentrierte Vorbereitung gespielt. Ich habe den Eindruck, er will es noch mal richtig wissen“, sagt Zorc weiter über den Linksverteidiger, der im Mai dieses Jahres nach zwei Jahren als Kapitän des BVB zurücktrat.

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 Gut in Form: Marcel Schmelzer  


Die dürftige Vorsaison ging an Schmelzer nicht spurlos vorbei. Mit Peter Bosz verschliss der BVB einen Trainer, als Kapitän war Schmelzer gefragter denn je. „Das waren zwei anstrengende und intensive Jahre, die sehr kräftezehrend waren. Es ist meine Entscheidung. Ich glaube, dass es so das Beste ist“, begründete Schmelzer seinen Entscheid, ​nicht mehr als Kapitän zur Verfügung zu stehen.


Schmelzer scheint die schwere Zeit überstanden zu haben, schließlich prasselt schon seit Längerem immer wieder Negatives auf den 30 Jahre alten Außenbahnspieler ein. Was ihm zudem plagte: Schmelzer fiel in der letzten Saison zwei dauerhaften Verletzungen zum Opfer, eine Sprunggelenks- sowie eine Wadenverletzung setzten ihn jeweils über Wochen außer Gefecht. Von Rückschlägen dieser Art blieb Schmelzer bisher verschont.