Es läuft wieder für den ​FC Arsenal: Die letzten drei Spiele konnten alle gewonnen werden und langsam passt sich das Team an Unai Emerys Spielidee an. Dennoch gab es im letzten Spiel Grund zur Sorge. Pierre-Emerick Aubameyang war sichtbar frustriert über seine Auswechslung und ließ dies auch offen an der Seitenlinie raus.


In der letzten Saison schlug der Gabuner ein wie eine Bombe. In 13 Partien schoss der Stürmer zehn Tore und gab seinen Kollegen vier Vorlagen. Dabei spielte er hauptsächlich auf der Stürmer-Position. Besonders seine Kombinationen mit Stürmerkollegen und engem Freund Alexandre Lacazette halfen “Auba” dabei in London Fuß zu fassen.


Jedoch scheint es diese Saison anders zu laufen. In fünf Partien schoss der 29-Jährige gerade mal ein Tor und vergab viele Chancen. Um genau zu sein vergab Aubameyang bereits zwei riesige Gelegenheiten und verwertete gerade mal elf Prozent seiner Chancen. Ein ungewohntes Bild für den eigentlich eiskalten Stürmer.


Dies könnte wohl mit der Position des Gabuners zusammenhängen, da Emery seinen Schützling gerne auf dem ungeliebten linken Flügel postiert. Besonders die unpassende Spielweise des Flitzers lässt sich dabei erkennen, da der Rechtsfuß kein Flügelspieler ist.

Aubameyang weicht nicht oft auf den Flügel aus um beispielsweise Flanken zu schlagen, sondern zieht jedes Mal nach innen um den Abschluss oder einen Mitspieler zu finden. Genau diese Spielweise brauchen die Gunners nicht auf den Flügeln, da ihre Mittelstürmer bedient werden müssen und Aubameyang das selten schafft.


Gegen Newcastle war es dann auch keine Überraschung, als Unai Emery seinen Schützling in der 70. Minute vom Platz nahm. Dem Gabuner gelang nicht sonderlich viel auf dem Platz und Mesut Özil spielte auf dem anderen Flügel eine Riesen-Partie. Jedoch zeigte Aubameyang sich enttäuscht von der Auswechslung und lies dies an der Seitenlinie auch raus.

Dennoch ist Emery über so ein Verhalten nicht erzürnt. Dem Spanier gefällt solch eine Einstellung und er findet es gut, dass Spieler die Ambition zeigen spielen zu wollen und dem Team zum Sieg verhelfen möchten. So erklärte der Arsenal-Coach es zumindest auf der offiziellen Arsenal-Homepage.


Dementsprechend kann man bald wieder mit einem Startplatz des Gabuners in der Premier League rechnen. Im nächsten Spiel geht es in der Europa League gegen Vorskla Poltava.