Bremens Last-Minute-Neuzugang Nuri Sahin feierte am Sonntagnachmittag beim ​1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Nürnberg sein Pflichtspiel-Debüt. Nach rund 70 Spielminuten kam der 30-Jährige als Einwechselspieler in die Partie. Der Ex-Dortmunder zeigte Verständnis dafür, dass er zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. 


Am Deadline Day wechselte Sahin für eine Million Euro Ablöse von ​Borussia Dortmund an die Weser. Beim Heimspiel gegen den ​1. FC Nürnberg reichte es für den defensiven Mittelfeldspieler noch nicht zu einem Platz in der Anfangsformation. Die Entscheidung von Cheftrainer Florian Kohfeldt konnte der Neuzugang jedoch nachvollziehen. 


"Ich bin schon einige Jahre dabei. Es ist alles ok. Die Jungs haben in den letzten Spielen vier Punkte geholt", wird der 30-Jährige von der Bild-Zeitung zitiert. "Wenn ich Trainer wäre, hätte ich auch so aufgestellt."

Nach 71 Spielminuten war es dann soweit. Sahin kam für Philipp Bargfrede in die Partie und wurde vom Bremer Publikum frenetisch gefeiert. Bei seinem Debüt durfte sich das Dortmunder Urgestein allerdings nicht über drei Punkte freuen. Ein später Treffer der Nürnberger verhinderte den zweiten Saisonsieg der Grün-Weißen. 


"Es ist wirklich extrem bitter: Wir gehen in Führung und müssen einfach nachlegen. Das ist uns nicht gelungen und das war das Problem. Wir haben zum Schluss darum gebettelt und das wird in der Bundesliga bestraft", erklärte Sahin nach der Partie. "Wir haben zwei Punkte liegen gelassen." 

"Ich hätte lieber auf mein Debüt verzichtet und dafür die drei Punkte geholt", betonte der türkische Nationalspieler. Sahin war dennoch froh darüber, dass er erstmals in einem Pflichtspiel für ​Werder Bremen auflaufen durfte. Seinen Ex-Verein trägt der Mittelfeldspieler auch weiterhin im Herzen. Auf der Bank zeigte sich das Dortmunder Eigengewächs mit BVB-Schienbeinschonern.