Vier von fünf Pflichtspielen setzte ​Eintracht Frankfurt bereits in den Sand. Der neue Trainer Adi Hütter zeigt sich bei weitem noch nicht zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Verbesserungsbedarf gibt es sowohl im defensiven als auch im offensiven Bereich.


Auch am vergangenen Freitagabend war für die Frankfurter Eintracht nichts zu holen. In Dortmund ging das vierte von fünf Pflichtspielen verloren – ​auf der Anzeigetafel blinkte am Ende aus SGE-Sicht ein 1:3 auf. Adi Hütter, der zur neuen Saison den Posten von Niko Kovac übernahm, findet trotz der Pleite lobende Worte für seine Mannschaft.


„Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt und waren läuferisch gut unterwegs“, sagt Hütter dem kicker und fügt an: „Was die Basics betrifft, bin ich schon recht zufrieden.“ Der Österreicher zeigt sich gleichwohl aber auch mit vielen Dingen nicht so ganz einverstanden. Unter anderem kassiert die Eintracht immer wieder Tore nach ruhenden Bällen.

Eintracht Frankfurt v SV Werder Bremen - Bundesliga

Adi Hütter ist noch nicht zufrieden 


Ebenso das Spiel in Ballbesitz verläuft noch nicht nach dem Gusto des neuen Übungsleiters. „Nach Ballgewinn haben wir oft nicht gut genug gespielt“, merkt Hütter an. In Dortmund gingen im Mittelfeld zu viele Bälle verloren, sodass Frankfurt nicht in die gefährlichen Räume einziehen konnte. Vor dem kommenden Europapokal-Match bei Olympique Marseille (Donnerstag, 18.55 Uhr) könnten einige Veränderungen anstehen.


Jonathan de Guzmán kam vergangene Woche als Einwechselspieler in die Partie. Er ist es, der die besten Karten auf eine Startelfnominierung für die Partie in Marseille hat. Für den Kanadier weichen müsste entweder Lucas Torró oder Gelson Fernandes. Auch auf den offensiven Außenbahnen bahnen sich Wechsel an. Filip Kostic sowie der begnadigte Marco Fabián enttäuschten in Dortmund.