​Matthias Sammer hat auf in seiner Funktion als Experte für Eurosport auf seine Zeit als Sportvorstand des ​FC Bayern München zurückgeblickt und dabei auch über die Arbeit von Ex-Coach Pep Guardiola gesprochen. Wie der externe Berater von Borussia Dortmund dabei erklärte, stand der Starcoach beim Rekordmeister gleich mehrfach kurz vor einer Bestrafung. 


Wie Sammer bei Eurosport (via Sport Bild) erklärte, stand der Katalane nicht selten kurz vor einer Bestrafung, weil seine Ansprachen vor allem in der Champions League vor Spielbeginn schlichtweg zu lang waren und die Grenzen des Erlaubten mitunter mehr als nur ausreizten. "Bei Pep war es so, dass viel gesprochen wurde, vor allem viel über Taktik. In der Champions League stand er immer kurz davor, bestraft zu werden, weil die Ansprachen immer zu lange dauerten", so der ehemalige Sportvorstand der Bayern. Neben der Länge der Ansprachen seien die Vorgaben des Trainers zum einen "mehr taktisch als emotional", insgesamt aber dennoch "genial" gewesen.

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Erlebten beim FCB gemeinsam drei erfolgreiche Jahre: Pep Guardiola (l.) und Matthias Sammer 


Überhaupt sei eine Ansprache laut Sammer viel mehr als bloß ein Heißmachen der Mannschaft auf die bevorstehenden 90 Minuten. "Die richtige Ansprache hat etwas mit Reife und Entwicklung zu tun, sowohl für die Mannschaft als auch persönlich. Wichtig ist, das du authentisch wirkst als Trainer." 


Guardiola stand von 2013 bis 2016 beim FC Bayern an der Seitenlinie, ehe er zu Manchester City in die Premier League wechselte. In seiner Zeit in Deutschland wurde er unter anderem drei Mal Deutscher Meister und zwei Mal DFB-Pokalsieger.