​Der spanische Verband hat die Gehaltsobergrenze für La Liga bekanngegeben. Dabei können sich die größten spanischen Vereine erneut über astronomische Beträge freuen. Die absolute Nummer eins bleibt dabei auch im zweiten Jahr in Folge weiterhin der amtierende Meister ​FC Barcelona, der selbst den Champions-League-Sieger ​Real Madrid in die Schranken weisen kann.


Die Gehaltsobergrenzen sind in Spanien eingeführt worden, um sicher zu stellen, dass sich die Vereine nicht weiter extrem verschulden und sollen so die pünktliche Gehaltszahlungen für die Spieler sicherstellen. So dürfen die Vereine lediglich 80 Prozent ihres Etats in Gehälter investieren. 

Trotz dieser Reglementierung springen dabei für die Vereine noch immer stolze Summen heraus. So dürfen die Katalanen 632.971.000 Euro für Gehälter und Sozialabgaben der Spieler und Trainer ausgeben. Bei den Königlichen beträgt der errechnete Wert 'nur' 566.530.000 Euro und somit etwa 66 Millionen Euro weniger als bei dem ewigen Rivalen. ​Atletico Madrid muss hingegen bereits mit 293 Millionen Euro auskommen.


Dass auch in der spanischen Eliteliga das Gefälle zwischen den großen Klubs und den kleinen Vereinen immer größer wird, macht die Gehaltsobergrenze für Real Valladolid deutlich. So muss das Team von Trainer Sergio nur mit einem Bruchteil dessen auskommen, was die international anerkannten Spitzenklubs zur Verfügung haben. Mit den knapp über 23 Millionen Euro muss daher sehr gut gewirtschaftet werden, um sich dauerhaft in der ersten Liga halten zu können.