Die Karriere von ​Dortmunds Schlussmann Roman Bürki ging in den letzten Jahren steil bergauf. Nach mehreren Stationen in der Schweiz und beim ​SC Freiburg folgte im Sommer 2015 der Wechsel zum ​BVB, wo er seither die Nummer eins ist. In einem Interview enthüllte der Schweizer nun, dass dies ohne seinen Vater niemals möglich gewesen wäre.


Bürki begann seine Laufbahn einst in seiner Geburtsstadt Münsingen. Sechs Jahre lang lief der Torhüter für den heimischen FC auf, ehe er im Sommer 2005 in die Nachwuchsabteilung der Young Boys Bern wechselte. Beim Schweizer Erstligisten gelang dem Schlussmann drei Jahre später der Sprung in den Profikader. Gegenüber Eurosport ließ der 27-Jährige verlauten, dass dieser wichtige Karriereschritt ohne seinen Vater nicht zustande gekommen wäre. Bürki wollte das Probetraining in Bern ursprünglich nicht wahrnehmen. 


"Einfach aus Angst, wieder zu versagen", erklärte der Schweizer. Der BVB-Keeper war zuvor beim FC Thun abgelehnt worden. "Ich war einfach enttäuscht, dass es bei einem Klub nicht geklappt hat, und dann kommt Young Boys Bern, ein vermeintlich noch größerer Klub als der FC Thun. Ich war so down damals, so enttäuscht auch von mir selber, weil ich mir immer sehr viel Druck mache", betonte der Dortmunder.

"Mein Vater hat mich richtig gezwungen, dort hinzugehen - und das hat schlussendlich meine Karriere gerettet", gab der 27-Jährige zu Protokoll. Im Grunde genommen habe er seinem Vater die Karriere zu verdanken. Bürki ließ zudem verlauten, dass er bereits seit der Jugendzeit einen Mentaltrainer an seiner Seite hat.


"Für mich ist das überhaupt kein Tabuthema. Ich habe schon angefangen, als ich 16, 17 war", sagte der Schweizer. "Jede Kleinigkeit, die hilft, sollte man als Spieler in Anspruch nehmen, man will ja so konstant wie möglich Leistung bringen."