​In Deutschland sorgte die Art und Weise des Rücktritts von Mesut Özil als Nationalspieler für eine Menge Aufsehen. In England sorgt diese Tatsache schlichtweg dafür, dass sich der offensive Mittelfeldspieler in der Länderspielpause auf seinen aktuellen Arbeitgeber Arsenal London konzentrieren kann. Arsenal-Coach Emery kann der Entscheidung des 29-Jährigen Positives abgewinnen, wie er in einem Interview mit der offiziellen Klub-Website verriet.


​Unai Emery, der sich angeblich nicht allzu gut mit Özil verstehen soll und ihn zudem auf der ungeliebten rechten Angriffsseite auflaufen lässt, sprach über die Situation um Mesut Özil wie folgt: "Zuerst haben die Spieler die Gewohnheit, in der Länderspielpause zu spielen, in wichtigen Spielen, in denen sie ihre Identität verteidigen und wenn ein Spieler damit fertig ist, dann ist es auch gut für ihn, damit er sich nur auf seine Mannschaft fokussieren kann."

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Differenzen? Laut Emery pflegen Özil und er ein gutes Verhältnis zueinander


"Der Grund ist mir bei Mesut auch wichtig, der Fokus auf uns an jedem Tag, drei erholende Tage frei am Wochenende. Mesut arbeitet wie die anderen Spieler sehr gut hier und verbessert Dinge. Wenn ich auf ihn schaue, sehe ich, dass sein Fokus komplett hier ist."


Auch ob Özil die Tage im Kreise der Nationalmannschaft vermissen würde, wurde der Nachfolger von Arsène Wenger gefragt. "Beim ersten Mal vielleicht, er könnte sich komisch gefühlt haben. Aber mit jedem Tag Arbeit mit uns schaue ich ihn an und er sieht gut und glücklich aus, mit unseren Anforderungen zu arbeiten."


Dass sich Spieler und Trainer nicht verstehen würden, konnte bzw. wollte Emery so nicht bestätigen. "Wir kommen gut miteinander zurecht. Ich habe eine gute Beziehung zu ihm und ich versuche ihn voranzutreiben, damit er sich verbessern und seine besten Qualitäten und Leistungen zeigen kann." Die nächste Chance bietet sich Özil beim nächsten Auswärtsspiel am morgigen Samstag gegen Newcastle.