In dieser Woche wurde bereits vom Strafenkatalog beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig berichtet. Angeblich soll nun die Strafenordnung des FC Bayern aufgedeckt worden sein. Die Überraschung: Es gibt keine.


Niko Kovac hält offenbar nichts von Sanktionen gegen seine Spieler. Wie die Bild berichtet, gibt es beim ​FC Bayern keine Strafen. Unter seinen Vorgängern Carlo Ancelotti und Jupp Heynckes zeigten sich die Akteure selbst verantwortlich, Philipp Lahm soll jeweils als „Kassenwart“ fungiert haben.

Sogar das zuvor geltende Handyverbot in den Aufenthalts- sowie Fitnessräumen wird nach Informationen der Boulevardzeitung inzwischen weitgehend ignoriert. Die Bayern-Stars nehmen demnach ihre Smartphones wie selbstverständlich in die Gemeinschaftsräume.


Bei Konkurrent ​RB Leipzig gilt beispielsweise in allen Funktionsräumen Handyverbot. Verstöße gegen die Regeln werden bei den Bullen sanktioniert – auf besondere Art und Weise. „In der Kabine steht ein Spinning-Wheel. Dort sind Felder mit verschiedenen Strafen aufgeführt“, ​erklärte Ralf Rangnick in dieser Woche der Sport Bild. Dabei handelt es sich um eine Art Glücksrad, an dem Spieler, denen Sanktionen drohen, einmal drehen.