Horst Heldt hat die Ansetzung des Spiels gegen den 1. FC Nürnberg am 22. September kritisiert. Der 96-Manager befürchtet mögliche Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der Hannoveraner und denen von Eintracht Braunschweig, die am gleichen Tag bei den Würzburger Kickers antreten müssen.


Wie der 48-Jährige im SportBuzzer erklärte, sei die Ansetzung extrem unglücklich und könnte für Krawalle zwischen den beiden Fanlagern sorgen. "Mit so einer Spielansetzung ein zusätzliches Risiko einzugehen - das verstehe ich nicht", so ​Heldt, der den DFB und die DFL für die Terminierung kritisierte. "Es wirkt so, das sage ich aber bewusst mit einem Fragezeichen, als ob sich die DFL und der DFB nicht abgesprochen hätten." Bereits in der jüngeren Vergangenheit hatte es zwischen den Fans der beiden Klubs immer wieder Tumulte gegeben, dies könnte sich am 22. September nun wiederholen. 

Die Partie der Braunschweiger Eintracht in Würzburg beginnt rund 90 Minuten vor dem Anpfiff der Partie von ​Bundesligist Hannover 96 in Nürnberg. Die beiden Spielorte trennen nur knapp 100 Kilometer, wodurch es laut Heldt zu einem Aufeinandertreffen der verfeindeten Anhänger kommen könnte. "Natürlich findet das Spiel nicht zu derselben Zeit statt, aber an diesem Tag fahren Fans aus beiden Lagern in dieselbe Richtung und auch wieder zurück. Es kann an den Bahnhöfen oder wo auch immer Situationen geben, in denen sie aufeinandertreffen."