​Bundestrainer Joachim Löw ließ Joshua Kimmich in den beiden Länderspielen gegen ​Frankreich (0:0) und ​Peru (2:1) überraschenderweise im defensiven Mittelfeld und nicht als Rechtsverteidiger auflaufen. Beim ​FC Bayern München ist der Nationalspieler allerdings weiterhin auf der rechten Abwehrseite eingeplant. 


Kimmich machte nach den beiden Länderspielen kein Geheimnis daraus, dass er sich über die Versetzung ins defensive Mittelfeld sehr gefreut hat. "Das war natürlich eine gute Neuigkeit; ich habe mich sehr gefreut, dass ich die beiden Spiele machen durfte", gab der 23-Jährige im kicker-Interview zu Protokoll. 


Löw war mit den Auftritten des Ex-Stuttgarters zufrieden und plant ihn weiterhin als Sechser ein. "Das wird auch in den nächsten Spielen so sein, weil ich mit ihm zufrieden bin, weil er diese Position sehr gut bekleidet mit allem, was sie verlangt", zitierte die Deutsche Presse-Agentur den Bundestrainer. 

SV Drochtersen-Assel v Bayern Muenchen - DFB Cup

Suchte das Gespräch mit Joshua Kimmich (r.): Bayern-Coach Niko Kovac (l.)


Beim FC Bayern hingegen wird es in absehbarer Zeit wohl keinen Positionswechsel geben. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sprach Cheftrainer Niko Kovac nach der Trainingseinheit am Mittwoch mehrere Minuten mit dem Nationalspieler. Dabei hat der Übungsleiter seinem Schützling wohl mitgeteilt, dass er ihn weiterhin als Rechtsverteidiger einplant. Auch beim Trainingsspiel lief der 23-Jährige rechts hinten auf.


Nach dem Länderspiel gegen Peru ​erklärte Kimmich ohnehin, dass er die Chancen auf einen Positionswechsel beim deutschen Rekordmeister relativ gering einschätzt. "Ich gehe davon aus, dass ich bei Bayern weiter Rechtsverteidiger spiele", sagte der gebürtige Rottweiler, womit er Recht behalten sollte.