​Kurz vor Transferschluss wechselte Mariano Diaz für satte 21,5 Millionen Euro vom französischen Erstligisten Olympique Lyon nach Spanien zu ​Real Madrid. Bei den Madrilenen übernahm der Neuzugang die Nummer sieben, die davor jahrelang Cristiano Ronaldo getragen hat, bis er im Sommer zu ​Juventus Turin wechselte. In einem Interview mit CADENA COPE sprach Diaz nun unter anderem über den Druck auf seinen Schultern. 


Druck, der ist fast nicht auszuschließen, wenn man sich als neuer Spieler bei Real Madrid direkt die gerade freigewordene Nummer von Cristiano Ronaldo schnappt. Doch Diaz wollte die Nummer - unbedingt.


Er sagte: „Sie war frei und ich sagte, dass ich sie mag, als man mich fragte, welche Nummer ich tragen möchte. Es ist eine persönliche Herausforderung." Und weiter: "Viele Leute haben mir gesagt, dass sie nur für Druck sorgt, dass ich sie nicht nehmen soll, dass es eine mutige Wahl ist. Ich denke aber nur daran, Tag für Tag zu arbeiten, um Spielpraxis zu bekommen.“


La Liga 2017-18 - Real Madrid vs Deportivo Alaves

Ihm gehörte lange die Nummer sieben in Madrid: CR7


Diaz weiß genau wovon er redet. Bereits von 2011 bis 2017 spielte der Nationalspieler der Dominikanischen Republik für die Madrilenen und kam insgesamt in 14 Spielen zum Einsatz, dabei traf er fünfmal. 


Eine große Rolle spielte er in Madrid nie. Deshalb wechselte er im vergangenen Sommer für acht Millionen Euro nach Lyon - und brillierte dort: In 48 Pflichtspielen traf Diaz 21-mal und legte sechs weitere Treffer vor. Im Anbetracht der Tatsache, dass Real dann mit Karim Benzema nur einen echten Stürmer im Kader hatte, schlug man zu und holte seinen ehemaligen Spieler wieder zurück. 


Doch nun will er nicht nur auf der Bank sitzen, sondern auch spielen. "Ich werde versuchen, so viele Tore wie möglich zu schießen und so viele wie möglich vorzubereiten, um der Mannschaft zu helfen", erklärte Diaz, der vor allem eins klar stellte: "Es motiviert mich täglich, hier zu sein."