2015 kam der damals noch 21-jährige Paulo Dybala für eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro zu Juventus Turin. Die Bianconeri sahen in Dybala während seiner Zeit in Palermo bereits das Potential zum Weltstar und lagen dabei goldrichtig. Der Argentinier entwickelte sich zu einem Weltklassespieler und trägt bei ​Juventus sogar die ehrwürdige Nummer Zehn. Jedoch könnte sich nun ein Wechsel im Winter anbahnen.


Schnell, dribbelstark, torgefährlich und technisch brillant. So beschreiben die meisten Zuschauer den 24-jährigen Argentinier. Paulo Dybala schaffte es in der letzten Saison in der Serie A seine unfassbare Klasse zu zeigen. In 33 Partien schoss der 1,77 Meter große Angreifer 22 Tore und gab fünf Vorlagen ab. Damit war Dybala der drittbeste Torschütze in ganz Italien.


Und auch in der vorherigen Saison traf Dybala regelmäßig und konnte elf Treffer und sieben Vorlagen zum Besten geben. Die Konstanz des jungen Argentiniers ist es, die ihn so gefährlich macht. Wer es regelmäßig schafft, die 20-Scorerpunkte-Marke zu knacken, muss wahrlich etwas Besonderes sein.


Jedoch könnte sich nun etwas für den Argentinier ändern. Mit der Ankunft von Cristiano Ronaldo ist der Sturmposten für den Portugiesen bestimmt und Dybala ist somit nicht mehr das Sturm-Symbol der Bianconeri.

Chievo Verona v Juventus - Serie A

Dybala und sein neuer Sturm-Kollege: Cristiano Ronaldo


Auch im letzten Spiel musste der 24-Jährige ganze 80 Minuten nur von der Bank aus zusehen und wurde nur für die letzten zehn Minuten eingewechselt. Aus diesem Grund denkt sein ehemaliger Chef, der Palermo-Boss Maurizio Zamparini, dass Dybala im Winter wechseln wird.


Bei RMC Sport erklärt Zamparini: “Ich denke, er wird im Januar gehen, Juventus will 120 Millionen Euro. Er hat Angebote aus Spanien und England.” Dass internationale Topklubs wie ​Real Madrid oder ​Barcelona gerne die Dienste Dybalas für sich hätten, ist kein Geheimnis. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis der Offensiv-Allrounder gehen wird.


Zamparini empfahl seinem ehemaligen Schützling wohl den Wechsel bereits vor einiger Zeit, wie er bei RMC Sport erklärte. “Ich habe ihm vor zwei Jahren eine Nachricht geschickt und ihm gesagt, er soll nach Spanien gehen."

Der Palermo-Boss sieht das Problem bei Massimiliano Allegri. Der Juve-Coach sei daran schuld, dass Dybala auf der Bank sitzt. Jedoch kann Allegri sich dies bei vier hintereinander gewonnen Scudettos wohl erlauben.


Sollte Dybala in Zukunft wechseln, wird dies wohl einer spektakulärsten Transfers der Geschichte werden. Zudem wird der Argentinier jedes seiner zukünftigen Teams mit seinem einzigartigen Talent bereichern können.