​Die Attacke auf den ​Mannschaftsbus von ​Borussia Dortmund im April 2017 wird die Betroffenen wohl ihr ganzes Leben lang verfolgen. Wie die BILD nun in Erfahrung gebracht haben will, lieferte im Anschluss an die grauenvolle Tat ein Anhänger der Schwarz-Gelben entscheidende Hinweise, die zur Ergreifung des Attentäters führten.


Unmittelbar nach dem Anschlag mussten die Behörden in Dortmund zunächst einmal auch die Motive für die Tat finden. Dabei gab der Österreicher Rudolf S. dem Bericht zufolge den entscheidenden Hinweis, dass es sich bei dem Anschlag nicht vorrangig um einen Terroranschlag handelte, sondern vielmehr um einen perfiden Versuch der Aktienmanipulation.

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Der Prozess um den Anschlag ist noch immer nicht abgeschlossen


Dieser Anhaltspunkt soll mit dazu geführt haben, dass die Polizei schnell die richtige Spur fand und den mittlerweile geständigen Täter Sergej W. dingfest machen konnte. Bei seiner schrecklichen Gräueltat hatte der Attentäter im Vorfeld der Champions-League-Partie der Borussen, die damals noch von ​Thomas Tuchel trainiert wurden, mehrere Sprengsätze platziert, die in unmittelbarer Nähe des BVB-Busses explodierten.


Obwohl auch der österreichische Fan von den Geschehnissen schockiert war, zögerte er nicht lange und meldete sich schnell bei den Dortmunder Behörden. "Eigentlich wollte ich an dem Abend nur den Kurs meiner Put-Optionsscheine wissen. Dann habe ich gesehen, dass bereits jemand 15.000 Stück gekauft hatte. Ich war mir sicher, dass die Umsätze mit den Wertpapieren etwas mit dem Anschlag zu tun haben müssen", so der BVB-Fan gegenüber der BILD.