Seit dem vergangenen Dezember muss der SV Werder Bremenauf Fin Bartels verzichten, doch so langsam rückt ein Comeback immer näher. Wie der 31-Jährige im Gespräch auf der vereinseigenen Website verriet, fehle zwar "noch ein Tick", doch derzeit sieht er sich auf einem guten Weg.  


Seit seinem ablösefreien Wechsel vom FC St. Pauli vor vier Jahren war Bartels stets gesetzt in der Bremer Mannschaft, und stellte dabei seinen Stellenwert immer wieder unter Beweis. In 112 Partien traf der Angreifer 24 Mal, bereitete zudem 21 weitere vor und sollte mit Max Kruse das Sturmduo schlechthin bilden. 


Auch Florian Kohfeldt vertraute auf seine Qualitäten, doch beim überraschenden 2:1-Auswärtssieg in Dortmund musste Bartels nach etwas mehr als 30 Minuten verletzt vom Platz. Schon früh ahnten die Verantwortlichen nichts Gutes, die Gewissheit sollte kurz darauf folgen. Bartels zog sich einen Achillessehnenriss zu, die Saison war für ihn somit vorzeitig beendet.

Seither arbeitet er fleißig an seiner Rückkehr, viel Freizeit blieb ihm bislang nicht: "Das ist ein Trugschluss, den jeder hat. Ich habe so viel Zeit wie noch nie hier im Weser-Stadion verbracht und regelmäßig von morgens bis abends in der Reha gearbeitet", offenbarte er im Interview mit werder.de.


​Vor einer Woche kehrte er erstmals in Mannschaftstraining zurück, doch alle Beteiligten müssen sich weiterhin in Geduld üben. "Ich musste lange Zeit abwägen, ob ich im Ausdauerbereich arbeite oder fußballerische Dinge trainiere", so Bartels. Ihm fehle daher "noch ein Tick, um auch wieder zu spielen, aber das werde ich mir jetzt auch noch erarbeiten".


Demnach fühle er sich derzeit wohl und könne bald wieder dem Kader angehören, um die nächsten Schritte in Richtung Comeback zu machen. Doch selbst dann dürfte es noch eine Weile dauern, ehe er annähernd in der Form ist, durch welche er sich in der Vergangenheit einen Stammplatz erarbeitete - dann jedoch ist er eine weitere Verstärkung, die Werders Qualitäten im Sturm erhöht.