Eintracht Frankfurt gehen nach und nach die Alternativen für die Außenverteidiger-Positionen aus. Im nächsten Ligaspiel könnte der junge Evan N'Dicka links hinten in die Bresche springen.


Für das Auswärtsspiel in Dortmund (Freitag, 20.30 Uhr) ist Adi Hütters Improvisationstalent gefragt. Der Frankfurter Cheftrainer muss vor allen Dingen für hinten links nach Optionen suchen. Alternative Nummer eins Jetro Willems hat sich im letzten Spiel gegen Bremen (1:2) zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen.

Eintracht Frankfurt v SV Werder Bremen - Bundesliga

Evan N'Dicka (#2) traut sich die Position des linken Verteidigers zu


Timothy Chandler, der durchaus schon auf der linken Seite verteidigte, ​fällt wegen eines Knorpelschadens im Knie monatelang aus. Zu allem Überfluss zog sich Taleb Tawatha am Donnerstag im Dienst der israelischen Nationalmannschaft eine Rückenverletzung zu. Eine genaue Diagnose ist bisher nicht bekannt.


Sollte nun auch noch Tawatha am Freitagabend ausfallen, könnte Neuzugang Evan N'Dicka aushelfen. „Ich wurde schon als Linksverteidiger eingesetzt, zur Not könnte ich auch da spielen“, wird der Youngster in der Donnerstagsausgabe des kicker zitiert. Der Franzose kam in diesem Sommer für fünf Millionen Euro Ablöse aus Auxerre.


Probleme auch in der Zentrale


N'Dicka kam bisher zweimal in der Innenverteidigung zum Einsatz. Aufgrund der Syndesmoseverletzung von Carlos Salcedo fehlt es der Eintracht aber auch hier an Personal. Marco Russ oder der zuletzt ​aussortierte Simon Falette kämen in Frage. Ob Hütter dem beförderten Deji Beyreuther sein Comeback als Linksverteidiger zutraut, ist offen.