Im Umfeld des ​FC Schalke 04 mehrt sich nach und nach die Sorge, Rekordzugang Breel Embolo gelinge der Turnaround nicht mehr. Der Schweizer weiß um die hohen Ansprüche an seine Person und gibt sich selbstbewusst.


Die Bürde des Rekordeinkaufs lastet Breel Embolo weiterhin an. In zwei Jahren auf Schalke gelangen dem 22,5 Millionen Euro schweren Angreifer gerade mal sechs Tore. Für einen Angreifer, der eben an seinen Treffern gemessen wird, eine bedingt passable Quote. Nach seiner schweren Knöchelverletzung befindet er sich weiterhin auf Formsuche.


Bisher zeigte Embolo nur in Ansätzen sein ganzes Können. Den 21-Jährigen zeichnet vor allem eine gewisse Wucht und Schnelligkeit im Angriffsspiel aus. „Natürlich sind die Erwartungen hoch“, lautet sein Statement im kicker. Der ehemalige Basler stellt überdies klar: „Aber wenn ich fit bin, bringe ich auch Leistung.“

1. FC Schweinfurt 04 v FC Schalke 04 - DFB Cup

Nicht in Form: Breel Embolo  


In der Liga fand Embolo je einmal in der Startelf sowie der Auswechselbank seinen Platz. Beim 1:2 in Wolfsburg lieferte der Rekordeinkauf immerhin einen Assist. Gegen Hertha (0:2) bot ihn Domenico Tedesco von Beginn an auf, Embolo wurde nach knapp einer Stunde durch Guido Burgstaller ersetzt.


Wie der Rest des Schalker Angriffs muss vor allen Dingen Embolo deutlich zulegen. Denn vor Kurzem sickerte das Gerücht durch, der Schweizer sei bei den Königsblauen ​längst nicht mehr unumstritten. Sogar ein Verkauf im Winter soll bei ausbleibender Leistungssteigerung nicht unmöglich sein.