​​Borussia Dortmund ist einer der größten Vereine in Deutschland und ist sich bewusst, dass damit auch eine große gesellschaftliche Verantwortung einhergeht. Im Zuge dessen entschieden sich die Borussen dafür, beim kommenden ​Heimspiel am Freitag gegen ​Eintracht Frankfurt ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen und mit einem speziellen Motto auf der Brust auflaufen.


Bei der Aktion zeigt sich auch der eigentliche Trikotsponsor Evonik kooperativ und verzichtet bei dieser Partie auf die Werbung auf dem Dress der Schwarz-gelben. Stattdessen soll der komplette Spieltag nach Informationen der Funke Gruppe unter dem Motto "Borussia verbindet – gemeinsam gegen Rassismus" stehen. 

Die Dortmunder haben sich in den letzten Jahren dem Kampf gegen die Ausgrenzung von Minderheiten verschrieben und sich in der Vergangenheit vehement gegen Rassismus eingesetzt. Aktionen wie "Kein Bier für Rassismus" sollen dabei in der Anhängerschaft ein Bewusstsein für ein friedvolles Miteinander ohne Diskriminierung schaffen. 


Diese Maßnahmen sind insofern notwendig geworden, da die Fanszene der Borussia in der Vergangenheit bereits häufig von aggressiven Gruppierungen wie beispielsweise der "Borussenfront" unterwandert wurde, die ihr Gedankengut in dem Rest der Anhängerschaft verbreiten wollen. 


Angesichts der wichtigen Aktion der Dortmundern fordern nun einige Experten, dass auch weitere Bundesligisten ihrer Verantwortung gerecht werden und ein deutliches Statement setzen. Zwar herrscht ein allgemeiner Konsens darüber, dass die Vereine nicht zu sehr politisiert werden sollten, gerade in Grundsätzen wie Toleranz und dem Verhindern vom Ausgrenzen Andersdenkender seien sie jedoch in der Lage, wichtige Impulse an die Gesellschaft zu senden.