Am 31. August schloss das Sommer-Transferfenster der Bundesliga. Zwei Monate hatten die 18 Klubs aus dem deutschen Fußball-Oberhaus zuvor Zeit, um auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Im internationalen Vergleich mit den anderen europäischen Top-Ligen belegt die Bundesliga in Sachen Transferausgaben den letzten Platz.


391 Millionen Euro haben die Bundesligisten in diesem Sommer in Neuzugänge investiert. Dies geht aus dem Transfer-Report der FIFA hervor. Ausgabenkönig war laut transfermarkt.de ​Borussia Dortmund. Der BVB ließ sich seine Neuzugänge rund 75 Millionen Euro kosten. Die Schwarz-Gelben tätigten auch den teuersten Transfer des Sommers. Für 28 Millionen Euro Ablöse wurde ​Abdou Diallo vom ​1. FSV Mainz 05 verpflichtet. Die Transfereinnahmen der 18 Klubs belaufen sich auf 484,5 Millionen Euro. 

Im internationalen Vergleich hat die Premier League wie erwartet die Nase ganz klar vorn. 1,44 Milliarden Euro gaben die Vereine aus der englischen Eliteklasse für Neuzugänge aus. Auf Platz zwei folgt Italien, wo die Transferausgaben auf eine Milliarde Euro beziffert werden. Spanien schaffte es mit 961 Millionen Euro auf Platz drei. 


Rang vier belegt mit deutlichem Abstand Frankreich. 419 Millionen Euro machten die Ligue-1-Klubs für Neuzugänge locker. Die Gesamtausgaben der fünf europäischen Top-Ligen beliefen sich in diesem Sommer laut FIFA-Angaben auf 4,21 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 6,6 Prozent.