MUNICH, GERMANY - SEPTEMBER 06: Marco Reus of Germany reacts during the UEFA Nations League group A match between Germany and France at Allianz Arena on September 6, 2018 in Munich, Germany. (Photo by Boris Streubel/Getty Images)

Länderspiel-Roundup: So schlugen sich die BVB-Nationalspieler

Borussia Dortmund musste in der ersten Länderspielpause der Saison insgesamt elf Nationalspieler abstellen. Nicht alle nominierten BVB-Profis durften sich über Einsatzminuten freuen. Wie sich die Dortmunder bei ihren jeweiligen Nationalmannschaft geschlagen haben, zeigt die folgende Übersicht:

11. Jadon Sancho - U19 England

Der 18-Jährige bestritt in der vergangenen Woche sein fünftes Länderspiel für die englische U19-Nationalmannschaft. Beim 4:1-Erfolg gegen die Niederlande stand der Linksaußen 75 Spielminuten auf dem Platz, blieb jedoch trotz ansprechender Leistung ohne Treffer. Beim zweiten Freundschaftsspiel am Montagabend gegen Belgien (2:1) kam Sancho nicht zum Einsatz. 

10. Dan-Axel Zagadou - U20 Frankreich

Der Innenverteidiger wurde für die Partie der französischen U20-Nationalmannschaft gegen Montenegro nachnominiert und stand bei seinem Debüt über die komplette Spieldauer auf dem Rasen. Die 1:2-Niederlage konnte das Eigengewächs von Paris Saint-Germain allerdings nicht verhindern.

9. Dzenis Burnic - U20 Deutschland

Burnic war am vergangenen Freitag für die deutsche U20-Nationalmannschaft im Einsatz. Beim 3:2-Erfolg gegen Tschechien stand das Dortmunder Eigengewächs über die komplette Spieldauer auf dem Platz und bot eine durchwachsene Leistung. Dem zweiten Treffer der Tschechen ging ein schwerer Stockfehler des 20-Jährigen voraus. 

8. Alexander Isak - U21 Schweden

Für die schwedische U21-Nationalmannschaft standen während der Länderspielpause die beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Ungarn (1:0) und die Türkei (0:1) auf dem Programm. Isak kam in keinem der beiden Länderspiele zum Einsatz und stand gegen die Türkei nicht im Kader.

7. Abdou Diallo - U21 Frankreich

Der Innenverteidiger wagte in diesem Sommer den Sprung vom 1. FSV Mainz 05 nach Dortmund, wo er sich auf Anhieb einen Stammplatz erkämpfte. Bei der französischen U21-Nationalmannschaft ist der Neuzugang ebenfalls gesetzt. In der EM-Qualifikation feierten die Franzosen gegen Bulgarien (1:0) und Luxemburg (2:0) zwei Siege. Im zweiten Spiel hatte der Dortmunder nach gut einer Stunde Feierabend. 

6. Achraf Hakimi - Marokko

Anders als beim BVB ist die Leihgabe von Real Madrid bei der Nationalmannschaft gesetzt. Marokko war am vergangenen Samstag im Rahmen der Afrika-Cup-Qualifikation gegen Malawi gefordert. Beim 3:0-Erfolg lieferte Hakimi als Linksverteidiger eine solide Vorstellung ab und steuerte eine Torvorlage bei. 

5. Thomas Delaney - Dänemark

Aufgrund eines Sponsorenstreits trat Dänemark im Freundschaftsspiel gegen die Slowakei (0:3) nur mit einer B-Elf an, da die Stammkräfte (u.a. auch Delaney) streikten. Beim Heimspiel in der UEFA Nations League gegen Wales lief Dänemark wieder mit der vollen Kapelle auf und behielt mit 2:0 die Oberhand. Delaney stand dabei 90 Minuten auf dem Platz und überzeugte im defensiven Mittelfeld. 

4. Axel Witsel - Belgien

Der Sommer-Neuzugang musste sich am vergangenen Freitag beim 4:0-Erfolg der Belgier gegen Schottland 90 Minuten lang mit einem Platz auf der Bank zufriedengeben. Vier Tage später absolvierte Witsel gegen Island die komplette Spielzeit. Beim 3:0-Auswärtserfolg präsentierte sich der 29-Jährige im defensiven Mittelfeld gewohnt zweikampfstark. 

3. Manuel Akanji - Schweiz

Im ersten von insgesamt zwei Länderspielen durfte sich der Schweizer Innenverteidiger über einen deutlichen Sieg freuen. Beim 6:0-Heimerfolg gegen Island lieferte Akanji über die komplette Spieldauer eine überzeugende Vorstellung ab. Gegen England (0:1) wurde der 23-Jährige in der Halbzeitpause durch Admir Mehmedi ersetzt. 

2. Raphael Guerreiro - Portugal

Der portugiesische Nationalspieler wurde für die beiden Länderspiele gegen Kroatien und Italien nominiert. Im Vorfeld der Partien zog sich Guerreiro eine Oberschenkelverletzung zu und reiste deshalb vorzeitig von der Nationalmannschaft ab. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Kroatien feierte Portugal gegen Italien einen knappen 1:0-Erfolg. 

1. Marco Reus - Deutschland

Bundestrainer Joachim Löw bot den 29-Jährigen gegen Frankreich (0:0) und Peru (2:1) jeweils im Angriffszentrum auf. Reus fand in beiden Partien nicht wirklich ins Spiel, ließ die eine oder andere Großchance liegen und lieferte weitestgehend enttäuschende Vorstellungen ab. Bei seinen Länderspielen Nummer 35 und 36 hatte der BVB-Kapitän jeweils vorzeitig Feierabend.