Wird Milot Rashica zu Bremens Edeljoker? Zweimal bescherte er seiner Mannschaft bereits verloren geglaubte Punkte, in die Startelf schaffte er es in dieser Saison allerdings noch nicht. Nun sprach der 22-Jähirge in einer kleinen Medienrunde über seine derzeitige Rolle an der Weser.

Milot Rashica ist Bremens Last-Minute-Held. Nachdem er seine Mannschaft im Rahmen des Bundesliga-Auftakts gegen Hannover 96 noch vor einer Niederlage bewahren konnte – Rashica bereitete den 1:1-Ausgleichtreffer in der 86. Minute vor – versetzte er alle Werder-Fans am vergangenen Spieltag in einen großen Freudentaumel, als er den späten 2:1-Siegtreffer gegen Eintracht Frankfurt markierte. Auf seinen ersten Startelf-Einsatz in der Saison wartet er allerdings immer noch.

„Auf der Bank zu sitzen motiviert dich, im nächsten Training und im nächsten Spiel alles zu geben“, sagte der Kosovare, der dieser Tage dennoch allen Grund zur Freude hat. „Erst der Treffer in Frankfurt und dann der erste Sieg mit der Nationalmannschaft (2:0 gegen die Färöer Inseln, Anm. d. Red.) in einem Pflichtspiel. Es war großartig, die Atmosphäre war fantastisch.“ Über sein Freistoßtor gegen die Eintracht freute sich der Offensivmann jedoch besonders.

„Der Sieg gibt uns Stärke und war für mich persönlich eine große Motivation“, so Rashica, der sich trotz des starken Konkurrenzkampfs in Bremen weiterhin für die erste Elf empfehlen will. „Wir haben viele neue und gute Spieler“, sagt er, „aber jeder gibt sein Bestes und der Trainer entscheidet, wer spielt.“ 


Vielleicht fällt ja schon am kommenden Sonntag (15:30 Uhr) die Wahl auf Rashica. Dann ist die Mannschaft von Chefcoach Florian Kohfeldt nämlich zuhause gegen den 1.FC Nürnberg gefordert.