​Vor der Saison wechselte Genki Haraguchi für 4,5 Millionen Euro von ​Hertha ​BSC nach Niedersachsen zu ​Hannover 96. Der Japaner ging damit nach einer schweren Zeit bei den Berlinern den nächsten Schritt und möchte sich bei seinem neuen Klub durchsetzen. Zudem hat er ein großes Ziel, wie er selber in einem Interview mit der BILD verriet. 


Vier Jahre war er in der Bundeshauptstadt und eine lange Zeit war dieses Engagement für beide Seiten ein Gewinn. Haraguchi spielte gut, Hertha stieg währenddessen wieder zu einem gestandenen Bundesligisten auf und Haraguchi etablierte sich in der japanischen Nationalmannschaft. 


Vor knapp einem Jahr wandte sich jedoch das Blatt: Nach einer Rot-Sperre Mitte Oktober lief Haraguchi nur noch einmal für die Hertha auf und wurde im Winter zu Fortuna Düsseldorf verliehen, um dieser schweren Situation aus dem Weg zu gehen. Dort lief es für den 27-Jährigen zwar nicht perfekt, aber er kam regelmäßig zum Einsatz - das bescherte ihn den Wechsel zu Hannover.

Fortuna Duesseldorf v VfL Bochum 1848 - Second Bundesliga

Kam bei der Fortuna wieder ein wenig in Fahrt: Haraguchi 


Bei Hannover soll nun alles besser werden. Haraguchi sagte: "Zehn Scorer-Punkte sind mein Ziel.“ Eine hohe Latte, die er in Deutschland noch nie erreichte. 2012 gelang ihm das zuletzt in Japan. Da beteiligte sich der ehemalige Spieler von Urawa Red Diamonds an sagenhaften 24 Toren. „Ich bin kein klassischer Zehner. Aber mit der 10 will ich mich selbst unter Druck setzen, Tore und Assists zu produzieren. Nach der WM habe ich nach einer neuen, besonderen Herausforderung gesucht. Die 10 gibt mir eine Zusatz-Motivation", so der Flügelspieler. 


Die nächste Möglichkeit damit anzufangen bietet sich für Haraguchi im Auswärtsspiel beim Topklub RB Leipzig. Am Samstag um 15:30 Uhr treffen die Roten auf die Sachsen.