​RB Leipzig hätte Sebastian Rudy in diesem Sommer gerne unter Vertrag genommen. Die Bemühungen um den deutschen Nationalspieler waren immens, ein Wechsel scheiterte aber. Ralf Rangnick verweist auf Nachfrage auf das letztlich fest geplante Geschäftsmodell.


Im Transferrennen um Sebastian Rudy musste sich RB Leipzig nach allen entstandenen Gerüchten Ligakonkurrent Schalke 04 geschlagen geben. Der deutsche Nationalspieler (26 A-Einsätze) unterschrieb am Ernst-Kuzorra-Weg ​einen bis 2022 datierten Vierjahresvertrag – rund 16 Millionen Euro Ablöse wurden fällig.


Ralf Rangnick, der in dieser Saison das Leipziger Zepter sowohl als Trainer als auch als Sportdirektor in der Hand hält, hätte Rudy gerne in seiner Mannschaft gesehen. „Als sich die Chance auf Sebastian Rudy ergeben hat, haben wir uns sehr um ihn bemüht“, stellt der Trainermanager gegenüber der Sport Bild klar.


Rangnick weiter: „Sportlich hätte er uns jetzt gut zu Gesicht gestanden. Es war für uns jedoch immer klar, dass es am Ende nur um eine Leihe mit Kaufoption gehen kann.“ RB sondierte in diesem Sommer den Markt sehr akribisch nach einem Nachfolger für den ​zum FC Liverpool abgewanderten Naby Keïta.


Die Leipziger Suche blieb am Ende jedoch erfolglos. Der ebenfalls gehandelte Amadou Haidara vom Salzburger Schwesterklub verlängerte seinen Vertrag in der Mozartstadt. Der Malier soll Gerüchten zufolge ebenso wie der junge US-Amerikaner Tyler Adams jedoch ​im Winter an den Cottaweg wechseln.