Im kürzlich geschlossenen Transferfenster hielt sich der FC Bayern München extrem zurück und verpflichtete mit Leon Goretzka nur​ einen einzigen Neuzugang. Für den kommenden Sommer kündigte Präsident Uli Hoeneß dagegen kürzlich eine Transferoffensive an - ein junger Franzose wird bereits heiß gehandelt.


Wie die renommierte französische Sportzeitung L'Equipe berichtet, ist der ​FC Bayern in den Transferpoker um Adrien Rabiot eingestiegen. Der 23-Jährige steht noch in dieser Saison bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, danach läuft sein Arbeitspapier an der Seine allerdings aus und er könnte ablösefrei den Verein wechseln. Da Rabiot als einer der talentiertesten Mittelfeldspieler weltweit gilt, ruft dieser Umstand natürlich zahlreiche Interessenten auf den Plan.


Vor allem der FC Barcelona wurde immer wieder ​mit Rabiot in Verbindung gebracht, aber auch die italienischen Topklubs aus Mailand und Turin sowie Vereine aus der Premier League sollen beim PSG-Eigengewächs bereits vorgefühlt haben. Die Münchener reihen sich somit in eine lange Interessentenliste ein.

Paris Saint Germain v Angers - French League 1

Schlägt Rabiot im kommenden Sommer beim FC Bayern auf?


Obwohl der deutsche Rekordmeister im zentralen Mittelfeld trotz der Abgänge von Arturo Vidal und Sebastian Rudy bereits außerordentlich gut besetzt ist, wäre ein Transfer von Rabiot keinesfalls auszuschließen - schließlich ist die Zukunft von Thiago und Renato Sanches nach der aktuellen Saison weiterhin offen. 


Die Münchener wären ohnehin schlecht beraten, wenn sie im Poker um eines der größten Talente des europäischen Fußballs nicht zumindest ihren Hut in den Ring werfen würden. 


Mit Robert Lewandowski, Sebastian Rudy oder Leon Goretzka konnte der FC Bayern in der Vergangenheit bereits drei namhafte Profis ablösefrei verpflichten - wird Rabiot der vierte?