​Der ehemalige brasilianische Nationalspieler Robinho verbrachte von 2005 bis 2008 drei Jahre beim spanischen Rekordmeister ​Real Madrid, ehe er zu Manchester City weiterzog. Wie er nun erklärte, wollte er damals eigentlich zum FC Chelsea wechseln. Die "Königlichen" allerdings transferierten ihn dann aus einem kuriosen Grund zu den "Blues". 


Wie der mittlerweile 34-Jährige gegenüber der MARCA berichtet, habe er eigentlich lieber nach London gewollt. "Ich wollte zu Chelsea gehen. Scolari erklärte mir, dass ich für ihn den Unterschied im Team machen könnte." 


Ein Wechsel zu den ​"Blues" scheiterte letztlich an der Voreiligkeit des Klubs, bereits vor dem Transfer Trikots mit dem Namen Robinho zu verkaufen. "Real Madrid gefiel ihr Verhalten nicht. Sie mochten es nicht, dass Chelsea bereits Trikots mit meinem Namen drauf verkaufte, bevor der Deal überhaupt fix war", so der Brasilianer. 


Real Madrid's Robinho celebrates after s

Robinho bestritt für die "Blancos" insgesamt 137 Pflichtspiele, ehe er nach England ging


Den Schritt, Real Madrid damals verlassen zu haben, bereut der 99-malige Nationalspieler derweil nicht. "Ich bereue es nicht, Real verlassen zu haben, aber ich bin traurig, dass es so enden musste, als ich ging." 


Den "Königlichen" habe Robinho viel zu verdanken, wie er verriet. "Madrid war der Klub, der seine Türen geöffnet hat und mir die Chance gab, in Europa erfolgreich zu sein." Trotz des unglücklichen Abschieds blickt der mittlerweile beim türkischen Klub Sivasspor unter Vertrag stehende Angreifer auf eine schöne Zeit in Madrid zurück. 


"Ich habe dabei geholfen, sie zu Champions zu machen und ich denke, ich habe gut gespielt. Aber dann habe ich mich entschlossen zu gehen und ich habe einen explosiven Charakter."