​Alan Shearer war einer der besten Mittelstürmer aller Zeiten und ist mit 260 Treffern der Rekordtorschütze der Premier League. ​Marcus Rashford hingegen steht mit seinen 20 Jahren noch am Anfang seiner Karriere. Geht es nach der englischen Legende könnte der Angreifer von ​Manchester United seine Torgefahr bei einem anderen Klub besser einbringen.


Dabei hat der 48-Jährige in Trainer ​Jose Mourinho ein Problem für den jungen englischen Nationalspieler ausgemacht. Unter dem Portugiesen wird der Stürmer zumeist auf den Flügeln eingesetzt. Im System des Startrainers gibt es lediglich eine echte Sturmspitze und diese wird von Romelu Lukaku bekleidet. Shearer sieht daher auch in Zukunft wenig Chancen für Rashford auf seiner Lieblingsposition im Sturmzentrum zu spielen. Schon Nationalcoach Gareth Southgate hatte in der Länderspielpause betont, dass ​der Youngster Spielpraxis benötige.

"So lange Lukaku fit bleibt, wird er keine Startposition als alleinige Spitze von United bekommen", so der Ex-Nationalspieler gegenüber AS. Zudem werde es unter Mourinho seiner Einschätzung nach auch in Zukunft keine Doppelspitze geben. Und selbst bei einem Ausfall von Lukaku schätzt Shearer die Chancen von Alexis Sanchez höher ein. Darüber hinaus könnte man bei United auch auf dem Transfermarkt nochmals aktiv werden.


Da der Youngster nun jedoch bereits so lange auf den Außenbahnen eingesetzt wurde, bedürfe es ohnehin Zeit, um sich wieder an seine "natürliche Position" zu gewöhnen. So unterstrich der 63-fache englische Nationalspieler, dass er dem Shootingstar nicht ausdrücklich zu einem Wechsel raten wolle, doch wenn er wirklich als Torjäger anerkannt werden will, müsse er wissen, dass dies in Manchester nicht passieren wird.


Bei einem Wechsel müsse er sich daher im Vorfeld zusichern lassen, dass er bei seinem neuen Klub der "zentrale Spieler" sein würde, "der Angreifer, entweder als alleinige Spitze oder in einem Offensiv-Duo". In einem solchen Fall traut er dem 25-fachen englischen Nationalspieler eine Menge zu und glaubt daran, dass er sich "zu einem Torjäger entwickeln" könnte.