Vor gut einem Jahr war Weston McKennie dem Großteil der Bundesliga unbekannt. Inzwischen ist der US-Boy fester Bestandteil bei Schalke 04. Fußballerisch ausgereift ist er aber noch lange nicht. Lernen will McKennie von einem der Sommerneuzugänge.


Weston McKennie darf sich seinem Platz bei ​Schalke 04 sicher sein. In den bisher absolvierten Pflichtspielen stand er jeweils über die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Der 20-Jährige weiß aber auch, dass vor ihm noch viel Arbeit steht.

FC Schalke 04 v Hertha BSC - Bundesliga

Neu bei S04: Sebastian Rudy 


Etwas abschauen möchte sich der US-Boy von ​Sommerneuzugang Sebastian Rudy. McKennie werde versuchen, von ihm zu lernen, sagt er bei The Athletic. Auch wenn beide auf der gleichen Position zum Einsatz kommen, werde er Rudy nicht ablehnen. „Das gleiche galt letztes Jahr für Leon Goretzka, Max Meyer und Nabil Bentaleb. Sie halfen mir als junger Spieler, der neu in das Team kam, gaben mir Ratschläge.“ Rudy sei ein Spieler mit viel Erfahrung.


Auch bei der US-Nationalmannschaft scheint McKennie seinen Platz gefunden zu haben. Im Freundschaftsheimspiel gegen Brasilien (0:2) nominierte ihn Nationaltrainer Dave Sarachan in die Startelf. Kurz vor Ende des Spiels wurde McKennie durch Marky Delgado ersetzt.


Zum Ziel hat sich der in Texas geborene Rechtsfuß gemacht, mit der Nationalmannschaft die Qualifikation für die kommende WM zu realisieren. Dann will McKennie eine entscheidende Rolle im US-Team bekleiden: „Eines meiner langfristigen Ziele ist es, einer der Anführer zu werden.“