​Der ​FC Schalke 04 freut sich über die Vertragsverlängerung mit Co-Trainer Peter Perchtold bis 2021. Gegenüber schalke04.de sprach Perchtold nun über die Gründe seines Verbleibs bei den Königsblauen.


Peter Perchtold hat sein Arbeitspapier bei Schalke 04 vorzeitig bis zum Jahr 2021 verlängert und so mitgeholfen, dass der Weg der Kontinuität der Schalker Führungsetage um Sportdirektor Christian Heidel weitergeführt werden kann.


Nun sprach Perchtold mit schalke04.de über die Absichten, die er mit seiner Verlängerung hat. Dabei soll vor allem der Standort Gelsenkirchen eine Rolle gespielt haben, wie der 34-Jährige zugab. Er fühle sich einfach "sehr wohl in Gelsenkirchen, sowohl sportlich als auch privat", und erklärt weiter, dass der zuletzt erzielte sportliche Erfolg dann sein übriges getan habe: "Ich kannte das Ruhrgebiet im Detail im Vorfeld nicht. Aber ich habe es nur von der positiven Seite kennengelernt. Das ist für solch eine Entscheidung natürlich die Grundvoraussetzung. In der vergangenen Saison kam dann auch noch der sportliche Erfolg dazu. Deswegen gab es wenige Argumente, die gegen diesen Schritt gesprochen haben."

Auch die erst kürzlich erfolgte Vertragsverlängerung von Chef-Trainer Domenico Tedesco sei ein starkes Argument für einen Verbleib auf Schalke gewesen: "Es erleichtert die Arbeit enorm, wenn man weiß, dass man langfristig miteinander planen kann. Wir verstehen uns sehr gut im Trainerteam. Letztlich haben wir das zusammen entschieden."


Dass es in den ersten Wochen der Saison noch nicht ganz so rund läuft, ärgert den Co-Trainer der "Knappen" dagegen schon ein wenig. Vor allem mache seine Mannschaft noch zu viele Fehler, die man in der letzten Saison vermeiden konnte. 


Dennoch freut Perchtold sich auf die kommenden Wochen, ganz besonders ​auf die Einsätze in der Champions League: "Die Atmosphäre vor dem Spiel und auch in den ersten Minuten, das ist schon etwas Einmaliges. Das ist in der Bundesliga zwar auch gegeben, aber in der Champions League ist das noch einmal ein bisschen extremer." 


Die Königsblauen werden in etwas mehr als einer Woche in die Champions-League-Saison starten. Zum Auftakt der Gruppenphase geht es gegen den portugiesischen Top-Klub FC Porto.