​Lucas Torro hat sich nach seinem Wechsel von Real Madrid zu Eintracht Frankfurt auf Anhieb in der Startelf von Neu-Coach Adi Hütter etabliert. Nach anfänglichen Eingewöhnungsproblemen wurden auch die Leistungen des Spaniers im defensiven Mittelfeld der SGE zuletzt immer besser. Einen Vergleich mit Vorgänger und Landsmann Omar Mascarell scheut der Neuzugang aber dennoch.


Im letzten Bundesligaspiel gegen Werder Bremen gehörte Torro zu den besten Spielern auf Seiten der ​Eintracht, überzeugte sowohl mit sicherem Passspiel als auch mit starkem Zweikampfverhalten gegen den Ball. Der Wechsel für 3,5 Millionen Euro vom spanischen Rekordmeister zu den Hessen macht sich langsam aber sicher ausbezahlt. Die Rolle von Vorgänger Omar Mascarell, der nach seiner Frankfurt-Leihe im Sommer ebenfalls von den "Königlichen" zum FC Schalke 04 wechselte, wolle er aber nicht eins zu eins übernehmen. 


Zu unterschiedlich seien die beiden Spanier laut Torro in ihrer Spielweise. "Omar ist ein sehr kompletter Spieler: technisch stark, gut im Spielaufbau. Ich würde es ihm gerne gleichtun und auf sein Niveau springen", so der 24-Jährige, der seine Rolle etwas tiefer auf dem Feld sieht. "Aber ich bin vom Profil her etwas defensiver." 

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Auf Anhieb Stammspieler: SGE-Neuzugang Lucas Torro


An das Leben in Deutschland und speziell in der Main-Metropole habe sich der Spanier bereits gewöhnt, wie er weiter verriet. "Ich hatte mir das Leben hier schwieriger vorgestellt - neues Land, neue Sprache, neue Kabine. Aber es ist mir nicht schwer gefallen." ​Beim Noch-Pokalsieger aus Frankfurt unterschrieb Torro einen Vertrag bis Sommer 2023.