​Am gestrigen Samstagabend spielten Spanien und England im Rahmen der UEFA Nations League gegeneinander. Somit musste sich Sergio Ramos den englischen Fans stellen. Die Fans des ​FC Liverpool werden dem Innenverteidiger wohl nie verzeihen, was im Champions-League-Finale in Kiew passierte. Ramos hingegen hat ein reines Gewissen, wie er laut dem Telegraph bestätigte.


Über die Reaktionen der Fans im Wembley-Stadion gegenüber seiner Person sagte der 32-Jährige: "Darüber mache ich mir nicht wirklich Sorgen. Ich wollte natürlich nie einem Gegner auf dem Platz weh tun, daher ist mein Gewissen rein hinsichtlich dem, was ich an diesem Abend getan habe. Davon werde ich überhaupt nicht beeinflusst werden. Ich weiß, dass die englischen Fans die Spieler so behandeln, wie sie es verdienen und ich bin nicht ansatzweise besorgt."

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Wurde von vielen Fans der 'Three Lions' mit Pfiffen bedacht: Sergio Ramos


Ramos bestritt am gestrigen Abend seinen 157. Einsatz im Dress des spanischen Nationalteams, das erste unter dem neuen Nationaltrainer Luis Enrique. In der Tat wurde Ramos von den englischen Fans im Wembley-Stadion allerdings mit Pfiffen empfangen. Die heimischen Anhänger freuten sich, als die Rasenbewässerung aktiviert wurde und das Wasser genau im Gesicht des Kapitäns landete.


Das Spiel beider Teams endete mit einem 2:1-Sieg der Gäste. Laut Ramos sei es das Ziel der Spanier, Boden in der FIFA-Weltrangliste gut zu machen und die Siegermentalität zurückzuerlangen, mit der man einst die EM 2008, 2012 und die WM 2010 gewonnen hatte. Man habe die eigene Spielweise etwas angepasst, doch vor allem sei es eine andere Spielergeneration, die aktuell von Luis Enrique trainiert werde, ergänzte der 32-jährige Profi von ​Real Madrid weiter.