Im ersten Länderspiel nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft in Russland feierte die argentinische Nationalmannschaft einen lockeren 3:0-Sieg über Guatemala. Beim Test in Los Angeles durfte derweil ein Akteur vom VfB Stuttgart sein Debüt bei der 'Albiceleste' feiern: Santiago Ascacibar.


Der 21-jährige Mittelfeld-Abräumer wurde zur zweiten Halbzeit für Leandro Paredes eingewechselt. Interimstrainer Lionel Scaloni verzichtete allerdings auf zahlreiche Leistungsträger der vergangenen Jahre und gab stattdessen den Spielern, die sich meist hinter den Etablierten anstellen mussten, eine Chance, um sich für weitere Aufgaben zu empfehlen.

So feierte beispielsweise auch Giovanni Simeone, Sohn von Atletico Madrids Trainer Diego Simeone, sein Debüt in der Nationalmannschaft, welches er mit seinem Tor zum 3:0-Endstand krönte. Die weiteren Treffer erzielten Gonzalo Martinez und Giovani Lo Celso.

Lionel Messi hingegen war nicht dabei. Der neue Kapitän des FC Barcelona verkündete nach der Weltmeisterschaft, bis zum Ende des Jahres nicht mehr für die Nationalmannschaft auflaufen zu wollen. Ob das Aushängeschild der 'Albiceleste' im Januar kommenden Jahres seinen Rücktritt verkünden wird, ist derzeit noch offen.


Doch egal, ob mit oder ohne Messi: Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart dürften sich für Ascacibar gefreut haben. Dieser debütierte erst im Januar 2017 für die U-20 Nationalmannschaft, doch nach einer sehr guten Saison bei den Schwaben erhält der defensive Mittelfeldspieler möglicherweise noch ein paar weitere Chancen, um künftig fest zur Auswahl der Argentinier zu gehören.