​Bundestrainer Joachim Löw möchte nach dem katastrophalen WM-Turnier in Russland neue Experimente mit seiner Mannschaft durchführen. Beim 0:0-Remis gegen Frankreich am Donnerstagabend haben bereits einige neue Ideen geklappt. Am Sonntagabend wird Löw mit neuem Personal die nächsten Erkenntnisse sammeln. 

Der 58-jährige Fußballlehrer sprach auf der Pressekonferenz am Samstag vor dem Freundschaftsspiel gegen Peru gleich drei Akteuren eine Startelf-Garantie aus. Darunter befindet sich Linksverteidiger Nico Schulz, der sich somit auf sein Debüt in der DFB-Elf freuen kann.


Löw möchte zudem Julian Brandt von Beginn an aufbieten. Der 22-jährige Tempo-Dribbler gehört zu den wenigen Spielern, die im vergangenen Sommer gute spielerische Ansätze zeigten und in der neuen Version der deutschen Nationalmannschaft eine wichtige Rolle spielen könnten.

Zu guter Letzt wird Marc-Andre ter Stegen zwischen den Pfosten Manuel Neuer ersetzen, den man zumindest zum jetzigen Stand als unumstrittene Nummer 1 sehen kann. Ter Stegen hat allerdings in den letzten Jahren gezeigt, dass er mit den besten Torhütern der Welt mithalten kann.