​Philipp Max war einer der Neuentdeckungen der letzten Saison. Die Stimmen für eine Nationalmannschafts-Nominierung wurden immer lauter, doch Joachim Löw berücksichtigte den Verteidiger bis jetzt noch nicht. Mit ​lattenkreuz.de spricht der Spieler jetzt über die neue Saison und die Nationalmannschaft.


Die Bilanz von Max in der Bundesliga kann sich sehen lassen. In 88 Bundesligaspielen schoss der Verteidiger drei Tore und konnte 17 weitere vorlegen, doch der Deutsche will dieses Jahr noch besser werden: "Ich versuche, mich weiterhin in allen Bereichen zu verbessern. Mit den Trainern bin ich dahingehend täglich im Austausch. Das letzte Jahr war definitiv ein besonderes Jahr für mich."


"Mir ist bewusst, dass 13 Vorlagen etwas Besonderes sind. Vor allem als ich im Nachgang erfahren habe, dass ein derartiger Wert von einem Abwehrspieler seit 25 Jahren nicht mehr erzielt wurde. Ich stelle mich aber der großen Aufgabe und will – wenn möglich – noch mal einen draufsetzen," so der Spieler weiter.

FC Augsburg v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Philipp Max spielte in seiner Jugend beim FC Bayern München, beim FC Schalke und auch bei Karlsruhe bevor er zum FCA kam. 


Nach seiner genialen Saison für den ​FC Augsburg wurde Max öfter mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, doch der Spieler blieb bei Augsburg. "Ich bin einfach froh, dass das Transferfenster jetzt geschlossen ist und ich mich auf meine Saison in Augsburg konzentrieren kann. Ich habe hier einen langfristigen Vertrag bis 2022 unterschrieben, aber will mich natürlich auch weiterentwickeln, international spielen und den nächsten Schritt machen", kommentiert der Spieler die Thematik seines Transfers.


Trotz des guten letzten Jahres wurde Max noch nicht für die Nationalmannschaft nominiert und es habe auch noch kein "persönliches Gespräch" gegeben. Doch der Spieler bleibt optimistisch: "Die Nationalmannschaft ist ein Thema, das für jeden Fußballer ganz groß ist. Das will ich unbedingt erreichen. Gerade deshalb, weil es das Größte ist, was du im Fußball erreichen kannst, sehe ich eine Nominierung aber nicht als selbstverständlich an. Ich werde weiterhin versuchen, mich im Training und in Spielen anzubieten und den Bundestrainer auf mich aufmerksam zu machen. Die Antwort musst du ohnehin auf dem Platz geben."


Dass sein neuerlicher Beraterwechsel mit seiner Nichtnominierung in die Nationalmannschaft zu tun hat, stritt Max ab. Er wolle nur "den nächsten Schritt machen" und "neuen Input bekommen, neue Meinungen hören und sich sowohl auf als auch neben dem Platz weiterentwickeln."