Vor zwei Jahren verpflichtete der FC Schalke 04 Breel Embolo vom FC Basel - und feierte zum damaligen Zeitpunkt einen echten Transfercoup. Der Angreifer wurde von vielen europäischen Topklubs gejagt, doch schlussendlich zog es ihn in die Bundesliga, wo er bislang nur mäßig in Tritt kommt. Daher machen sich laut ​Bild bereits erste Zweifel am Schweizer breit.


Denn auch in den ersten beiden Bundesligaspielen der neuen Saison gegen den VfL Wolfsburg und Hertha BSC tauchte er ab, war offensiv kaum zu sehen und stellte daher kaum eine Gefahr für die gegnerische Verteidigung dar.


Für Embolo investierte man einst 22,5 Millionen Euro, doch sechs Tore in 36 Partien lassen offenbar erste missmutige Stimmen aufkeimen. Jedoch darf man auch nicht vergessen: Im Oktober 2016 erlitt er nach einem harten Foulspiel von Konstantinos Stafylidis einen Wadenbeinbruch, litt danach an einem Knochenödem und absolvierte somit in seiner ersten Saison nur zehn Pflichtspiele.

VfL Wolfsburg v FC Schalke 04 - Bundesliga

  Breel Embolo investiert viel, doch vor dem Tor bleibt der Stürmer meist zu ungefährlich


In der abgelaufenen Spielzeit waren es immerhin 23, doch mehr als drei Treffer blieben ihm auch in dieser Zeit verwehrt. Das Potenzial ist unbestritten, doch offenbar sei man mittlerweile der Meinung, dass der Nationalspieler "taktisch und technisch limitiert" sei, weshalb auch Trainer Domenico Tedesco nichts daran ändern könne, dass er innerhalb der Spiele immer wieder falsche Entscheidungen treffe.


"Wir wünschen uns natürlich, dass die Jungs bei den Nationalmannschaften auf andere Gedanken kommen und durch ein Tor oder eine Torbeteiligung mit gestärktem Selbstvertrauen zurückkommen", sagte beispielsweise Co-Trainer Peter Perchtold - und spielt damit eventuell auf Embolo an. Dieser wartet seit zwei Jahren auf seinen Durchbruch beim FC Schalke, weshalb er sich im Winter gegen einen Wechsel entschied. Doch in den kommenden Wochen und Monaten wird er liefern müssen, um sich dauerhaft durchzusetzen und zu beweisen, dass die hohe Ablösesumme gerechtfertigt ist.