​Max Kruse war noch nie um eine nette Anekdote verlegen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der Stürmer des ​SV Werder Bremen bei einem Presse-Event am Freitagabend mächtig in Plauderlaune geriet und zudem auch beim Thema Videobeweis eine klare Meinung vertrat.


Im Rahmen eines Talk-Events vom Weser-Kurier gab der 30-Jährige gleich zum Auftakt seine Meinung zu den neuen technischen Hilfsmitteln im Fußball ab. "Fairer macht er den Fußball auf jeden Fall, schöner meiner Meinung nach nicht. Man weiß nicht mehr, ob man sich richtig freuen kann", so der Angreifer der Hanseaten.

Seit zwei Jahren geht der Offensivmann nun schon wieder für Werder auf Torejagd und konnte durch seine vielen Treffer in dieser Zeit seinen Marktwert noch einmal deutlich steigern. Seine Einstellung auf dem Platz beeinflusse dies aber in keiner Weise, schließlich denke man auf dem Platz nicht daran, dass man zwölf Millionen wert sei und jetzt ein Tor schießen muss. Vielmehr möchte man unabhängig davon einfach seine Leistung bringen.


Im Laufe des Abends wurde es immer launiger und so offenbarte der passionierte Poker-Spieler auch wie es zu dieser Leidenschaft gekommen ist. So verriet der 14-fache deutsche Nationalspieler, dass er als junger Werder-Profi im Alter von 18 Jahren gemeinsam mit ein paar Teamkollegen ins Kasino gegangen sei. Nachdem einer der Beteiligten früher gehen musste und seine Jetons liegen ließ, griff Kruse zu und entdeckte seine Liebe zu diesem Spiel.


Das größte Gelächter erntete der Stürmer jedoch mit einer Anekdote über seinen Einstand bei seinem Ex-Klub ​FC St. Pauli. So bestätigte der Linksfuß, dass er zur Belustigung seiner Mannschaftskollegen in einer Schwulenbar oben ohne kellnern musste. Dabei musste er auch noch Häschenohren tragen.