​In diesem Sommer verließ ​Kevin-Prince Boateng nach nur einem Jahr bei ​Eintracht Frankfurt überraschend die Hessen und wechselte in die Serie A zu US Sassuolo. Zuvor hatte der Ghanaer mit Unterbrechung mehrere Jahre in der Bundesliga verbracht. Dabei wurde er unter anderem in seiner Zeit bei Borussia Dortmund von ​Jürgen Klopp trainiert. In einem Interview erläuterte der gebürtige Berliner nun, wieso der Trainer bei ihm einen bleiben Eindruck hinterließ.


Als Boateng im Januar 2009 von den Tottenham Hotspur an die Dortmunder ausgeliehen wurde, war der 15-fache ghanaische Nationalspieler noch ein ungeschliffener Diamant und trug ein nicht gerade schmeichelhaftes Image mit sich herum. Auch daher konnte er in seinen elf Pflichtspielen für die Schwarz-gelben nicht wirklich überzeugen und kehrte im Sommer 2009 nach London zurück.

Doch wenn man nun vermutet, dass der mittlerweile 31-Jährige die Zeit bei den Borussen am liebsten aus seiner Erinnerung streichen würde, liegt man komplett falsch. Vielmehr unterstrich der Routinier in einem Interview mit Gazzetta dello Sport, dass ihn die Zeit in Dortmund sehr geprägt hat. Dabei betonte der Offensivspieler insbesondere die besondere Rolle vom damaligen BVB-Trainer Jürgen Klopp.


"Damals brauchte ich einen Motivator, jemanden, der mit mir spricht. Auch auf harte Weise, wie ein Vater. Und Klopp kann tödlich sein", so der Halbbruder von Bayern-Profi Jerome Boateng. Darüberhinaus erklärte der Mittelfeldspieler aber auch, dass er generell mit den Trainern im Laufe seiner Karriere sehr zufrieden sei und er das Glück gehabt habe, "immer den richtigen Trainer zur richtigen Zeit gehabt zu haben".