Nach einem verheißungsvollen Saisonstart musste Gerit Holtmann einen persönlichen Dämpfer hinnehmen: Der Mainzer Flügelspieler verletzte sich am Fuß. Zunächst ging man lediglich von einer Sehnenreizung aus - nähere Untersuchungen haben nun aber einen Einriss ergeben.


​Der Saisonstart für den ​FSV Mainz 05 ist mit dem Sieg im DFB-Pokal in Aue und vier Punkten aus den beiden Auftaktspielen in der Bundesliga mehr als geglückt. Auf dem linken Flügel kam dabei in den ersten beiden Begegnungen Gerrit Holtmann zum Einsatz. Der 23-Jährige machte seine Sache gut, musste am zweiten Spieltag beim ​1:1 in Nürnberg allerdings zuschauen.


Holtmann plagte eine Sehnenreizung im Fuß, wie zunächst angenommen wurde. In der Länderspielpause folgte eine nähere Untersuchung - mit keinem guten Ergebnis. Der ehemalige U20-Nationalspieler hat einen Einriss der Plantar-Sehne im Bereich der Fußsohle erlitten, wie die Rheinhessen am Freitagnachmittag bekannt gaben. 

Einer Operation wird sich Holtmann zunächst aber nicht unterziehen müssen. Wie die Mainzer weiter mitteilten, soll die Verletzung konservativ behandelt werden. Wie lange der 23-Jährige deshalb ausfällt, ist noch unklar. In Mainz ist man allerdings optimistisch, dass er, je nach Heilungsverlauf, in den kommenden Wochen wieder ins Training einsteigen kann.