​Nach wochenlangen Verhandlungen hat Mittelfeldspieler Jorginho den SSC Neapel in diesem Sommer verlassen und ist zur Verwunderung aller, trotz des bekannten großen Interesses von Manchester City, zum FC Chelsea gewechselt. Wie nun bekannt wurde, habe sich der italienische Nationalspieler selbst zwar tatsächlich mit dem englischen Meister geeinigt, sein italienischer Arbeitgeber jedoch nicht. So ging es am Ende schließlich zum Ligakonkurrenten in die englische Hauptstadt.


Wie der Berater des gebürtigen Brasilianers João Santos gegenüber Radio Kiss Kiss bestätigte, stand ein Wechsel zu Pep Guardiola und Manchester City im Sommer wirklich kurz bevor: "Es gab eine Einigung, aber letztlich fehlte die Übereinkunft der Klubs." Deshalb sei der eigentlich schon sicher geglaubte Wechsel zum Premier-League-Meister schließlich auch gescheitert. "Alle Parteien müssen einverstanden sein, und eine war es eben nicht", so Santos weiter. In der Folge kam dann erst ziemlich spät die Anfrage aus London, wie er verriet. "Dann erst fragte Chelsea an, als Sarri da war, und Jorginho ging nach London." 

Mit Maurizio Sarri hat bei den "Blues" zur neuen Saison Jorginho's Trainer beim SSC Neapel den Trainerposten übernommen, was dem ​​Mittelfeldstrategen und Taktgeber die Entscheidung für den FC Chelsea schließlich leicht gemacht haben dürfte. Für den Nationalspieler der "Squadra Azzurra" kassierte Napoli dem Vernehmen nach 57 Millionen Euro. 


Die von Manchester City angeblich gebotenen zwei Millionen Euro weniger waren den Partenopei zu wenig. ​City-Coach Guardiola zeigte sich ob der gescheiterten Verpflichtung jedoch nicht enttäuscht und betonte, froh zu sein, einen solchen Spieler in Englands Premier League zu haben. ​In der englischen Hauptstadt unterschrieb der 26-Jährige einen Vertrag bis Sommer 2023.