Ramazan Özcan fand nach der 1:3-Heimniederlage gegen den ​VfL Wolfsburg klare Worte. Für die Zukunft ist Bayer Leverkusens Schlussmann aber positiv gestimmt.


Mit zwei Niederlagen in Folge startete ​Bayer Leverkusen in die neue Saison. Nach dem 1:3-Debakel gegen Wolfsburg mehrten sich die Stimmen vor allem gegen Trainer Heiko Herrlich. Ramazan Özcan, der in den ersten Spielen Lukas Hradecky vertreten hatte, ​analysierte zuletzt mit klaren Worten.


Am nächsten Spieltag steht das Duell gegen den Ligakrösus FC Bayern bevor. „Mit zwei Niederlagen zu den Bayern fahren, wollte keiner“, sagt Özcan der Bild. „Es wäre aber Blödsinn, nach zwei Spieltagen alles schlecht zu reden. Wir wissen, dass wir es besser können, wir müssen es nur abrufen.“ Dafür müsse noch mehr gearbeitet und enger zusammengerückt werden. „Das werden wir tun“, versichert er.

Borussia Moenchengladbach v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

Mann der klaren Worte: Ramazan Özcan 


Für eine schlechte Phase gebe es nie einen guten Moment, merkt Özcan an. Aus so einer Phase könne man aber auch seine Lehren ziehen und gestärkt daraus hervorgehen: „Wir werden alles tun, um in München unsere Grundtugenden zu zeigen – und wieder das wahre Gesicht von Bayer 04. Wir werden bei den Bayern sicher keine Motivationsprobleme haben.“


Unruhe stiften vor allen Dingen die Gerüchte um Trainer Herrlich. Rund um das Bayer-Gelände machen angeblich bereits Gerüchte um seinen möglichen Nachfolger die Runde. Genannt wurde in den vergangenen Tagen ​der ehemalige Leipziger Trainer Ralph Hasenhüttl.