Im Zwist zwischen den Spielern der ​dänischen Nationalmannschaft und dem Verband des skandinavischen Landes kommt neue Bewegung. Wurden die Spieler des WM-Teilnehmers zuletzt noch vom Testspiel gegen die Slowakei ausgeladen, konnten sich die Stars um ​T​homas Delaney von Borussia Dortmund und ​Yussuf Poulsen von RB Leipzig nun vorerst mit dem Verband einigen.


Eine Meinungsverschiedenheit zwischen den Spielern und dem Verband über die Ausgestaltung von Werbeverträgen hatte zuletzt dazu geführt, dass bei der Partie gegen die Slowaken eine Ersatzelf aus Futsalspielern und unterklassigen Spielern aufgeboten werden musste. Da es am Sonntag in der Nations League bei der Begegnung mit Wales wieder ernst wird, einigten sich die Profis mit dem Verband zumindest kurzzeitig: Unter den Bedingungen des alten Vertrags treten die Profis nun am Sonntag an.

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Bei der WM scheiterte Dänemark im Achtelfinale gegen Kroatien 


Am Donnerstagabend hatte der Verband die Öffentlichkeit über diese Einigung in Kenntnis gesetzt. Darüber hinaus bezeichnete Mads Olands, seines Zeichens Direktor der Spielervereinigung laut einer Pressemitteilung des DBU das Abkommen als einen "Schritt in die richtige Richtung". Darüber hinaus seien die Spieler froh, "dass sie sich jetzt auf das Spiel gegen Wales am Sonntag konzentrieren können." Zuvor hatte bereits Verbandspräsident Jesper Möller gegenüber dem dänischen Rundfunk erklärt, dass man mit den Spielern rede.


Doch egal wie das Spiel am Sonntag ausgeht, stehen am Montag dann erneut Gespräche an. Dabei ist es keineswegs klar, ob beide Parteien eine für beide Seiten akzeptable Lösung finden. Wie verhärtet die Fronten sind, wird durch ein Statement von Superstar Christian Eriksen klar, der sich gegenüber der dänischen Zeitung Ekstrabladet über die Narrative des dänischen Verbands beschwerte, der die Spieler so darstelle, "als hätten wir nichts anderes als unseren Geldbeutel im Sinn".