Vor zwei Jahren gehörte Timo Horn der olympischen Fußballauswahl an, sein bis dato größter Erfolg. Der Stammkeeper des ​1. FC Köln verfolgt den Traum, für die deutschen Nationalmannschaft zu spielen. An Trainingseifer mangelt es ihm schon mal nicht.


Timo Horn ​(Vertrag bis 2023) will es endlich in die deutsche Nationalmannschaft schaffen. Auf seinem Weg dorthin scheut der Schlussmann des 1. FC Köln keine Extraeinheiten. In einer kleinen Praxis in der Domstadt arbeitet Horn mit der ehemaligen Olympionikin Andrea Drissler zusammen, absolviert dort einmal in der Woche für eine Stunde „Gyrotonic“-Training.

„Der Körper wird gedehnt, gestreckt und gleichzeitig gekräftigt. Die Wirbelsäule spielt eine wichtige Rolle“, beschreibt Dissler in der Bild die Einheit. „Wenn man die schön geschmeidig bekommt, kann man die Arme und Beine besser bewegen.“ Dabei handelt es sich um eine Vereinigung von Elementen aus dem Schwimmsport, Ballett, Yoga und Turnen.


Horn selbst kannte das Training vorher nicht, habe aber gemerkt, „dass mir das gut tut, gerade nach anstrengenden Einheiten auf dem Platz“. Die Idee für das Spezialtraining stammt von FC-Torwarttrainer Andreas Menger, der berichtet, er habe bei seinen vorhergehenden Stationen gute Erfahrungen damit gemacht. „Timo ist sehr fleißig und Gyrotonic ist bei Torhütern in Beziehung auf Stabilität und Beweglichkeit für mich das beste Zusatztraining“, lobt Menger.