​In seiner ersten Saison für Paris Saint-Germain kam Neymar 30-mal zum Einsatz und erzielte dabei 28 Tore. Für ihn persönlich war es aus sportlicher Perspektive also ein erfolgreiches erstes Jahr in der französischen Hauptstadt. Zudem konnte er mit dem Team das Double gewinnen, auch wenn das Ausscheiden gegen Real Madrid in der Königsklasse mit Sicherheit schmerzhaft war. Dennoch scheint Neymar seinen PSG-Wechsel zu bereuen.


Ein galaktischer Vertrag und die Aussicht, aus dem Schatten seines Freundes Lionel Messi hervorzutreten. Zwei der Gründe, warum sich der Brasilianer einst für einen Transfer vom FC Barcelona zu PSG entschieden hatte. Doch in Paris fand er Edinson Cavani vor, der schnell klarmachte, dass sich die Hierarchie der Stürmer bei PSG nicht automatisch mit der Ankunft von Neymar verschieben würde.

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Von 2013 bis 2017 beim FC Barcelona unter Vertrag: Neymar



Zudem muss er sich den Ruhm mit Kylian Mbappé teilen. Der Weltmeister wurde als bester junger Spieler der vergangenen Weltmeisterschaft ausgezeichnet und steht Neymar in puncto Talent in nichts nach. War die Entscheidung, nach Paris zu wechseln, also die falsche? einen Wechsel nach Madrid zieht der 26-Jährige deshalb wohl in Betracht, doch eine Rückkehr zum FC Barcelona hätte für ihn eine noch höhere Priorität, berichtet die Mundo Deportivo.

Nimes Olympique v Paris Saint-Germain - Ligue 1

PSG-Wechsel ein Fehler? Neymar trauert seinem Ex-Klub FC Barcelona hinterher



Auch wenn er seinen Ex-Klub aus Katalonien vor Gericht zog: Er hat immer noch Freunde in Barcelona und einen guten Draht zu Managern und Funktionären. Einer soll ihm angeboten haben, eine Rückkehr zu ermöglichen. Einen anderen fragte Neymar selbst nach Hilfe bezüglich einer Rückkehr und soll in einem Hotelzimmer dabei in Tränen ausgebrochen sein, schreibt das spanische Blatt weiter. Das soll der Traum des Offensivspielers sein, der erst in der vergangenen Woche seine Ex-Kollegen in Barcelona besuchte, was einigen Verantwortlichen inzwischen jedoch sauer aufstößt. 


Seine Freunde wird er künftig wohl außerhalb der Anlagen des Klubs treffen müssen. Und auch eine Rückholaktion scheint unwahrscheinlich. Eher ist der amtierende spanische Meister versucht, den Abgang des Brasilianers zu kompensieren. Ohnehin scheint man Comebacks von Spielern eher skeptisch gegenüberzustehen, vor allem bei Spielern, die sich gegenüber dem Klub so verhielten, wie Neymar es tat.