Eigentlich sollte Omar Mascarell der neue Regisseur im Mittelfeld des FC Schalke 04 werden, doch der Spanier macht eher durch seine Verletzungsanfälligkeit auf sich aufmerksam. Damit er in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen und dauerhaft spielen kann, soll er daher behutsam aufgebaut werden, wie die Bild berichtet.


Schon in der abgelaufenen Saison fehlte Mascarell bei Eintracht Frankfurt über weite Strecken, allen voran aufgrund seiner Operation an der Achillessehne nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Borussia Dortmund im Mai 2017. Erst im Januar dieses Jahres kehrte er auf das Spielfeld zurück, allerdings nur zwischenzeitlich. Von Februar bis April fehlte er erneut, eine Verletzung am Fuß legte ihn lahm. 


Zwar war er dann bis zum Saisonende wieder einsatzbereit, doch insgesamt brachte es Mascarell nur auf 45 Pflichtspiele für die Eintracht. Und auch in 'Königsblau' kam er noch nicht zum Einsatz, nachdem er sich beim Testspiel gegen den französischen Aufsteiger SCO Angers einen Muskelfaserriss zuzog.

Bayern Muenchen v Eintracht Frankfurt - DFB Cup Final

Bei Eintracht Frankfurt war Omar Mascarell offenbar selbst dann gefordert, wenn er nicht komplett fit war - die Nachwirkungen bekommt nun vor allem Schalke 04 zu spüren



Dieser ist in der Regel binnen weniger Wochen auskuriert, doch Mascarell steht aufgrund seiner Frankfurter Vergangenheit unter besonderer Beobachtung. Demnach habe er teilweise unter dem Einfluss von Schmerzmitteln gespielt, da Trainer Niko Kovac fest auf ihn zählte - weshalb auch die Achillessehnen-OP nach hinten verschoben wurde. Somit war der zentrale Mittelfeldspieler nie wirklich fit, stand dafür jedoch unter Belastung, sobald es nur irgendwie möglich war. 


Daher soll er nun in aller Ruhe zunächst einmal gesund werden, um dann voll angreifen zu können. Domenico Tedesco verkündete im Zuge dessen gegenüber Revier Sport schon mal eine positive Nachricht: "Omar hatte das Gefühl, schwere Muskeln zu haben. Auf den Bildern ist aber Gott sei Dank nichts mehr zu sehen – das heißt, klinisch geht es ihm gut", so der 32-Jährige.


In dieser Woche sollte "höchstwahrscheinlich" die Rückkehr ins Mannschaftstraining erfolgen, allerdings kann er noch nicht das komplette Programm absolvieren. ​Bereits am gestrigen Mittwoch nahm er an einigen Einheiten teil, doch sobald es straffer wurde, stand wieder individuelles Training auf dem Plan. Daher scheint es noch ein langer Weg zu sein, bis Omar Mascarell endlich wieder bei 100 Prozent ist.