Wie schon in der vergangenen Saison, blieb ​Borussia Mönchengladbach auch in der neuen Serie mitnichten von Verletzungen gefeit. Dieter Hecking kündigt indes das Comeback von zwei potenziellen Stammspielern an, ein dritter nimmt Lauerstellung ein.


Am heutigen Donnerstagabend (18.30 Uhr) testet Borussia Mönchengladbach in Willingen gegen den Zweitligisten ​VfL Bochum. Da sich einige der Fohlen-Kicker mit ihren Nationalmannschaft auf Reisen befinden, ist Dieter Hecking zu einigen Umstellungen gezwungen. Im Zuge dessen kommen einige Verletzte zurück.


Zu den Rückkehren gehören definitiv ​Nico Elvedi und Ibrahima Traoré. „Bei beiden sieht es gut aus. Sie werden zum Einsatz kommen“, lautet Heckings Ankündigung im kicker. Flügelstürmer Traoré fiel die letzten Wochen wegen eines Muskelfaserrisses aus, Elvedi stand aufgrund einer Blinddarm-Notoperation nicht zur Verfügung.

Borussia Moenchengladbach - Team Presentation

Vor der Rückkehr: Nico Elvedi



Der Schweizer berichtet, alles sei gut verheilt. Wie viele Minuten er gegen Bochum spielen werde, müsse man abwarten. „Aber generell bin ich zuversichtlich, dass ich den Anschluss schnell finden werde“, so Elvedis Statement. Bei einhundert Prozent sei er aber bestimmt noch nicht, sagt der Verteidiger. Er sei allerdings auf einem guten Weg, „mein Topniveau zu erreichen“.


Für einen anderen Eidgenossen kommt die Testpartie gegen Bochum zu früh. Michael Lang, der sich kurz nach seiner Ankunft am Niederrhein einen Außenbandteilriss im Knie zuzog, behält jedoch die kommende Ligapartie gegen ​Schalke 04 (15.9.) im Auge.


Lang muss um seinen Platz kämpfen


Lang gesteht: „Natürlich wäre es nicht schlecht gewesen, gegen Bochum ein bisschen Spielpraxis zu sammeln.“ Ob eine Halbzeit so viel verändern würde, wage er aber zu bezweifeln. Der Rechtsverteidiger hole sich letztlich die richtige Praxis über die Pflichtspiele. Ganz so einfach wird es Lang aber nicht gemacht.


Denn mit Louis Beyer drängte sich ein Eigengewächs ​in den Vordergrund. „Es liegt an mir, mich aufzudrängen“, meint Lang, der für knapp drei Millionen Euro Ablöse vom FC Basel kam. „Bei der großen Konkurrenz in unserem Kader besitzt niemand einen Freifahrtschein. Wenn man so lange verletzt war, muss man sich zurückkämpfen. Das werde ich aber auch.“