​Benjamin Henrichs hat seinen Jugendklub Bayer 04 Leverkusen nach insgesamt 14 Jahren verlassen und ist zur AS Monaco ins Fürstentum gewechselt. Während seines Aufenthalts bei der U21 hat der junge Außenverteidiger nun über seinen emotionalen Abschied und die Gründe für den Wechsel gesprochen.


Wie der 21-Jährige im Exklusivinterview bei Sky erklärte, seien bei seinem ​Abschied aus dem Rheinland zahlreiche Tränen geflossen. "Ich bin in die Kabine gegangen. Habe mich von den Jungs verabschiedet. Es war eigentlich gar nicht geplant, aber da sind die Tränen einfach gekommen", so der Neu-Monegasse. 

Bei der "Werkself" verbrachte der zum Außenverteidiger umfunktionierte Henrichs insgesamt 14 Jahre seines bisherigen Fußballerlebens, spielte seit Sommer 2004 mit dem Bayer-Kreuz auf der Brust. Aufgrund seiner Rolle als Ergänzungsspieler unter Chefcoach Heiko Herrlich und den damit verbundenen geringen Aussichten auf regelmäßige Einsatzzeiten entschied sich der Youngster im Sommer nun zu dem Sprung nach Südfrankreich, wo die AS Monaco 20 Millionen Euro für ihn auf den Tisch legte und nach Leverkusen überwies.

Beim Champions-League-Anwärter der Ligue 1 hofft Henrichs nun auf einen Stammplatz und ist überzeugt davon, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. "Ich denke, dass das der richtige Schritt war und ich dort einfach die besseren Perspektiven gesehen habe, um mich weiterzuentwickeln." 


Die neue Umgebung sei natürlich dennoch erst einmal ungewohnt gewesen, wie er verriet. "Dann stehst du da in der Kabine und hast auf einmal nicht mehr das Leverkusen-Logo auf der Brust, sondern das von Monaco. Alle sprechen nur französisch, muss ich auch noch lernen, das ist was komplett Neues", so der gebürtige Bocholter, der im Fürstentum einen Fünf-Jahres-Vertrag bis Sommer 2023 unterschrieb. 


Im ersten Saisonspiel nach seiner Verpflichtung stand Henrichs im Topspiel gegen Olympique Marseille immerhin gleich in der Startelf und spielte über die vollen 90 Minuten einen soliden Part auf der Rechts- und später auf der Linksverteidigerposition. An der 2:3-Niederlage gegen "OM" konnte aber auch er nichts ändern.