​Inter Mailand wird für die Kontaktaufnahme zu Vizeweltmeister Luka Modric von Real Madrid nicht bestraft. Der Arbeitgeber des Mittelfeldstrategen hatte den italienischen Spitzenklub für das Vergehen beim Weltverband FIFA angezeigt - dieser schloss den Fall nun jedoch ab, ohne weitere Sanktionen zu verhängen. 


Wie aus einem Bericht der Gazzetta dello Sport hervorgeht, wurde von Seiten der FIFA an beide Parteien ein Brief verschickt, in dem erklärt steht, dass der Fall abgeschlossen sei. Dementsprechend werde es für den italienischen Spitzenklub Inter Mailand auch keine Strafe geben, nachdem man im Sommer ohne Erlaubnis von Real Madrid den Kontakt zu dessen Spielgestalter Luka Modric aufgenommen hatte. 


Die Königlichen hatten daraufhin Anzeige bei der FIFA erstattet und auf die angeblich illegalen Abwerbungsversuche hingewiesen. ​Modric hatte sich im Rahmen zu seiner Wahl zu Europas Fußballer des Jahres ohnehin klar zu Real Madrid bekannt und jeglichen Wechselgerüchten eine Absage erteilt.  

Real Madrid CF v CD Leganes - La Liga

Erlebte das wohl beste Jahr seiner bisherigen Karriere: Luka Modric



Ein neuer Fall könnte nun hingegen von ​Inter Mailand ausgehen. Wie der Klub bekanntgab, werde man rechtliche Schritte gegen den spanischen La-Liga-Präsidenten Javier Tebas einleiten, da dieser den Italienern sowie dem französischen Meister Paris St. Germain in einem Zeitungsinterview mit ABC Betrug vorwarf. "Es passieren Dinge, die nicht passieren sollten. Ich meine PSG, aber auch Juventus mit der Verpflichtung von Cristiano Ronaldo oder diese Angebote von Inter Mailand, die kein Geld haben, um Spieler zu kaufen, aber dann Modric viel Geld anbieten, von dem ich nicht weiß, wo es herkommt", sagte der 56-Jährige der spanischen Tageszeitung. 


Auch wenn er auf Nachfrage zumindest im Fall von CR7 vorerst ein wenig zurückruderte, bleib er bei den beiden anderen Klubs bei seiner Meinung. "Bei Juve weiß ich es nicht. Wir müssen sehen, wie die Transaktion bei Ronaldo am Ende über die Bühne geht. Aber Inters Angebote an Modric waren Betrug, und der Fall PSG und Neymar war auch Betrug."