​Der ​1. FC Nürnberg und Finanzvorstand Michael Meeske gehen nach drei Jahren getrennte Wege. Am Dienstagnachmittag gab der Aufsteiger bekannt, dass der 46-Jährige den Verein ​auf eigenen Wunsch verlassen wird. Der Funktionär wechselt zum ​VfL Wolfsburg. Medienberichten zufolge dürfen sich die Franken über eine Ablöse freuen. 


Am Mittwochvormittag bestätigte der VfL Wolfsburg, dass Meeske zum 1. November die Nachfolge von Wolfgang Hotze antreten und neuer Geschäftsführer der Niedersachsen wird. "Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim VfL Wolfsburg und auf die künftige Zusammenarbeit mit meinen Geschäftsführerkollegen Jörg Schmadtke und Dr. Tim Schumacher", wird der 46-Jährige auf der vereinseigenen Homepage zitiert. 


Der Abschied aus Nürnberg falle ihm nicht leicht. "Ich hatte drei schöne und auch erfolgreiche Jahre beim Club", gab der gebürtige Oldenburger zu Protokoll. "Ich blicke jetzt aber mit großer Freude meiner neuen Aufgabe in Wolfsburg entgegen. Gleichzeitig freue ich mich, dass ich durch den Wechsel nach Niedersachsen auch meiner Familie in Hamburg wieder etwas näher bin.“

Meeske bedankte sich zudem bei Nürnbergs Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Thomas Grethlein, dass der Verein seinem Wunsch nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung nachgekommen ist. Beim Aufsteiger war der 46-Jährige vertraglich noch bis 2020 gebunden. Wie die Bild-Zeitung berichtet, dürfen sich die Franken über eine Ablöse von 300.000 Euro freuen. Mit Niels Rossow hat der Club bereits einen Meeske-Nachfolger präsentiert. 


"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Michael Messke unseren absoluten Wunschkandidaten für den dritten Geschäftsführer-Posten gewinnen konnten", erklärte VfL-Aufsichtsratsvorsitzender Frank Witter, der den neuen Geschäftsführer als "ausgewiesenen Profi mit hoher Kompetenz und langjähriger Erfahrung in der Fußball-Bundesliga" bezeichnete. Der Klubboss bedankte sich zudem beim Ligakonkurrenten aus Nürnberg für "die stets offenen und zielführenden Gespräche".