Vor drei Jahren hätte es für den Engländer bitter ausgehen können. In der Champions-League-Partie zwischen ​Manchester United und PSV Eindhoven brach sich der Engländer nach einem Horrortackle von Hector Moreno das rechte Bein. Shaw erklärte nun, dass er seine Karriere beinahe hätte beenden müssen.


Vor genau drei Jahren geschah es: In der Champions-League-Gruppenphase trafen die Red Devils auf PSV Eindhoven. Bis zur 24. Minute war es ein normales Spiel, bis Hector Moreno zum Tackle gegen Luke Shaw ansetzte. Das Ergebnis: doppelter Schienbeinbruch und kein Platzverweis für Moreno.


Ganze 305 Tage musste der Linksverteidiger aussetzen und verpasste somit 51 Spiele für Manchester United. Es war ein harter und langer Weg für den damals 20-Jährigen, der mit 18 Jahren von Southampton zu den Red Devils kam. Besonders bitter war der Bruch, da Shaw zuvor einen herausragenden Fußball spielte.

UEFA Champions League - 'PSV Eindhoven v Manchester United'

Hector Morenos Tackle gegen Luke Shaw


Ewig lange neun Minuten behandelte man den Engländer auf dem Feld und in der Kabine musste man ihm eine Sauerstoffmaske geben. Van Gaal beschrieb damals: ”Luke weinte in der Kabine.” Shaw ahnte wohl bereits, wie hart der Weg für ihn sein würde.


Der Guardian berichtet nun, dass Shaws Bein beinahe hätte amputiert werden müssen, hätten die Ärzte nicht zwei Blutgerinnsel gefunden. “Damals hätten sie mich beinahe zurückgeflogen. Aber hätten sie das getan, hätte ich mein Bein verloren.”, erklärte der 23-Jährige im Guardian.

Auch psychologische Hilfe benötigte der damals noch sehr junge Flitzer. Der Psychologe und seine Familie haben ihm in dieser Zeit stark geholfen. Mehrfach dachte Shaw über ein Karriereende nach.


Gut für ihn, dass er es nicht tat. In der neuen Premier-League-Saison wurde Shaw zum Manchester Uniteds Spieler des Monats August gewählt und ​konnte sich für Nationalelf empfehlen. Jedoch ist es fraglich, ob Gareth Southgate den 23-Jährigen bereits in der Partie gegen Spanien aufs Feld schicken wird.